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Studienfahrt nach Anapulien

 

FRÜH !!! morgens – um 3:15 Uhr – trafen wir uns auf dem Schulhof und stiegen in den Reisebus, der uns zum Flughafen Berlin-Schönefeld brachte. Nachdem wir dort die lange Schlange vor der Gepäckaufgabe hinter uns gelassen hatten, ging es zur Stärkung für viele erst einmal in den nächsten Mc Donalds und dann per EasyJet (ja es war eng und unbequem) nach Neapel.

Dort angekommen wurden wir von unserem fröhlich – hupenden Busfahrer Bruno zu unsererUnterkunft gebracht, wo Udo, der Chef der Anlage, uns herzlich begrüßte und uns die Appartements zuwies. Als wir dann, von der langenAnreise erschöpft, unsere Koffer die Treppen zu den Appartements hochgebracht hatten, warenwir über die –im Gegensatz zu den Berichten aus dem letzten Jahr – geräumigen, angenehm gekühlten und sauberen Appartements positiv überrascht. Nach kurzem Frischmachen haben wir dann noch ein wenig die Gegend erkundet und gemeinsam den Abend verbracht.

Natascha & Kerstin

Tag 1: Die Anreise

Nach einer langen Fahrt und einer zu kurzen Nacht bot uns der nächste Tag viel Spaß und Entspannung. Mit Vorfreude teilte sich die Klasse in zwei Gruppen: die einen gingen an den Strand, um auf dem Katamaran die Sonne zu genießen, die anderen fuhren mit Motorbooten und Schnorchelausrüstung aufs Meer, um die Unterwasserwelt zu entdecken.Die Segler kamen entspannt und gebräunt, die Schnorchler etwas kaputt, aber dennoch begeistert von ihrem Ausflug wieder und gemeinsam wurde die erste echte italienische Pizza verputzt. Direkt danach wurde das schöne Wetter am Strand ausgenutzt bis die Sonne verschwand. Wenn wir die Fahrt Revue passieren lassen, war das der mit Abstand schönste, entspannteste und beste Tag der ganzen Woche.

Trienke, Lea, Nina, Julia, Kristina

Tag 2: Wassersport – Katamaransegeln & Schnorcheln

Am Donnerstag sind wir schließlich den Vesuv raufgekraxelt. Dank unseres Muskelkaters sollte der Aufstieg ein einziges Fest werden. Als wir schließlich oben angekommen waren, erzählte uns ein italienischer Guide  in einem Mix aus Deutsch, Italienisch und Spucke die Geschehnisse und kassierte für seinen dreiminütigen Vortrag 4€ pro Person. Anschließend konntenwir uns selbst ein Bild machen, bevor wir runter nach Pompeji fuhren. Dort angekommen wateten wir selbstständig durch die ausgebuddelte Stadt und so ging ein kulturell sehr hochwertiger Tag zu Ende.

Der Mittwoch startete mit einer langen und ungemütlichen Busfahrt über Serpentinen. Jede zweite Serpentine war so eng, dass der Bus den Verkehr auf der anderen Seite hupenderweise vorgewarnen musste. Unseren höchsten Respekt nochmal an Bruno, den Busfahrer. Sein Job sollte mindestens so gut bezahlt werden wie der eines Raketenantriebsingenieurs. Nach einer guten dreistündigen Fahrt waren wir mitten im Nirgendwo angekommen und es hieß: „Von hier aus geht’s nur zu Fuß weiter“. Durch den kleinen Ort Ravello ging es an kleinen Siedlungen vorbei durch Wäldchen und Gestrüpp, bis schließlich das erste Etappenziel erreicht war, ein schöner Ort, dessen Name uns entfallen ist. (Anmerkung: Es handelt sich um “Pontone”; die Redaktion) Das hört sich natürlich alles ganz nett an, gefühlt hatte es bis dahin aber schon vier Stunden gedauert und dementsprechend erschöpft fühlten sich unsere Beine bereits an. Nach einer etwas längeren Pause wurde die Wanderung fortgesetzt und unser „Guide“ führte uns durch die engen, italienischen Gassen zurück in die Natur. Nun gab es aber leider einen Zwischenfallund wir entschieden uns, umzukehren und den kürzeren Weg durch den Ort, dessen Name uns  immer noch entfallen ist (Anmerkung d. Redaktion: s.o.), zu nehmen. Dieser führte mit ungefähr 350.000.000 Stufen direkt zur Küstenstadt Amalfi. Amalfi selbst war im Vergleich zu der Wanderung relativ unspektakulär: Wir stärkten uns mit Pizza, kauften ein paar Souvenirs und fuhren nach kurzem Aufenthalt mit einer Fähre zurück nach Salerno, wo uns der Bus schon erwartete.

Luise, Natalia, Lisa, Franziska und Frederike Devin, Tjark & Paul

 

Um etwa halb 9 am Freitag machten wir uns auf den Weg nach Salerno. Dort wurde zunächst der Dom kurz besichtigt – die Lust auf die von den Lehrern angepriesene Einkaufsstraße war größer! Kaum dort angekommen, durften wir das italienische Temperament kennenlernen, denn ausgerechnet an diesem Tag fand in Salerno eine große Schüler- und Studentendemonstration statt. Viel Geschrei und Feuerwerkskörper in Mülltonnen vermiesten uns die Shoppingfreuden. Und das Elend ging weiter… Auch der Himmel demonstrierte, jedoch mit Platzregen und Sturm, der bis zur Weiterfahrt nach Paestum nicht aufhörte. Durchnässt wurden dort die griechischen Tempelanlagen unter großem Gemurre besichtigt, doch die Lehrer sorgten für Erheiterung, indem sie uns ein sehr nettes Fotomotiv lieferten. Der letzte Ausflugstag neigte sich schließlich seinem Ende zu, doch wer fehlte beim Zählen im Bus? Herr Harfmann, der so so unsere Abfahrt verzögerte) Der letzte Abend endete mit einer organisierten „Abschiedsdisco“.Am Samstag haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Einerseits waren wir ein bisschen traurig, weil die Woche wirklich schön war und wir viel Spaß hatten. Andererseits haben wir uns auch wieder auf zu Hause gefreut: große, nicht quietschende Betten und eine große Dusche. Italien verabschiedete uns mit einem Unwetter vom Feinsten. Nach einer dreistündigen Busfahrt zum Flughafen, die wir fast alle verschlafen haben, warenwir dann froh, endlich im Flugzeug zu sitzen. Zum Glück war das Gewitter vorbei und wir konnten unbesorgt nach Hause fliegen. Nachdem wir in Berlin gelandet waren, alle unsere Koffer hatten und im Bus saßen, hatten wir eigentlich schon genug vom Reisen. Sechs Stunden später kamen wir endlich auf dem Parkplatz des “Kronwerk“ an und freuten uns darauf, endlich wieder unsere Lieben in die Arme zu schließen.

Corinna, Melanie, Saskia, Jessica, Vivien

Lea B., Fenja & Christin