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Bonjour!

Haben Sie jemals die 10sek auf 100m geknackt?

 

Wir schon, vollbepackt mit Koffern und Rucksäcken mussten wir durch Verspätungen der Züge einen Sprint hinlegen, um am Ende doch mit der Regionalbahn über die Grenze und auf der Treppe des TGV nach Paris zu fahren. Doch dank Herrn Petersen und Frau Hintz haben wir auch das alles hinbekommen.

Dies war der abenteuerliche Anfang unseres Frankreich-Austausches von Mittwoch, den 22.03.17 bis Dienstag, den 28.03.17, den wir zum ersten Mal nach langer Zeit mit unserer Partnerstadt Vierzon in Frankreich erleben durften.

Teilgenommen haben zwei Jungs und sieben Mädchen aus dem E-Jahrgang.

 

Nach der 13 stündigen Anreise mit Sporteinlagen kamen wir um 21 Uhr in Vierzon an. Dort wurden wir freundlich von unseren Gastfamilien empfangen und sind mit ihnen in unser „neues Zuhause“ gefahren. Nach diesem anstrengenden Tag fielen wir nach einem schnellen Abendessen erschöpft ins Bett.

Donnerstag tauchten wir in den Schulalltag eines Franzosen ein. „Ouf“ – Schule von 8 Uhr bis 18 Uhr. Ein langer Tag für uns, für manchen vielleicht zu lang. Ein Schüler durfte vom Physiklehrer ein kleines Nickerchen auf einer Matratze in der Physiksammlung einlegen. Das war auch nötig nach nur vier Stunden Schlaf.

In den zwei Stunden Mittagspause und zwei Freistunden sammelten wir in der Kantine neue Erfahrungen und lernten danach beim gemeinsamen UNO spielen unsere Austauschpartner besser kennen.

Freitag trafen wir uns in einem kleinen Café gegenüber der Schule. Dort tranken wir einen Kakao/ Kaffee bevor es zum Museum ging, welches die industrielle Geschichte von Vierzon erzählt. Schon ausgehungert liefen wir zur Schule zurück, um mit unseren Austauschpartnern zu Mittag zu essen.

Es ging weiter mit einer Stadtführung durch das Zentrum von Vierzon. Trotz des grauen Himmels ist es uns gelungen schöne Bilder von einem Park zwischen Yèvre und Cher zu machen. Danach ging es zu einem Empfang mit den Gastfamilien ins Rathaus.

Der Samstag war für einen Ausflug mit der Familie gedacht. Eine Familie ist nach Nantes gefahren und die Anderen haben sich in Bourges getroffen, um die Stadt zu besichtigen und ein paar Souvenirs zu kaufen.

Abends ging es dann noch in ein italienisches Restaurant und danach zwei Partien Lasertag spielen.

Am Sonntag war Bowling ohne Lehrer geplant. Es hat viel Spaß gemacht und anschließend haben wir den Tag jeder in seiner Gastfamilie ausklingen lassen.

Montag ging es schon früh wieder los, um zwei Schlösser an der Loire zu besichtigen. Wir hatten geführte Touren und haben so viel über die imposanten Schlösser erfahren. Es war sehr eindrucksvoll, da die Schlösser über viele Generationen gebaut wurden.

Am Tag der Abfahrt verließen wir schweren Herzens unsere Gastfamilien, die wir trotz der kurzen Zeit schon lieb gewonnen haben. Abends kamen wir mit einiger Verspätung nach einer sehr langen Fahrt zu Hause an.

 

In Frankreich haben wir festgestellt, dass sowohl die Essgewohnheiten als auch der Schulalltag ganz anders sind als in Deutschland. Die Familien haben uns sehr nett und offen empfangen und beherbergt. Noch einmal Danke dafür.

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch der Franzosen Ende April und vielleicht kommt es auch in Zukunft noch zu weiteren Besuchen.

Vielen Dank auch an die Lehrer, die diesen tollen Austausch ermöglicht haben.

 

 

 

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