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…Genauso hieß es, als 30 Schüler aus Schleswig-Holstein und Hamburg die Chance hatten, einen zweiwöchigen Austausch mit der französischsprachigen Schweiz zu machen.

Mein Name ist Julia Kahl und ich besuche derzeit die 12. Klasse des Gymnasium Kronwerks. Aufgrund einer erfolgreichen Bewerbung beim Ministerium für Schule und Berufsbildung, konnte ich einen kleinen Traum verwirklichen und durfte eine Teilnehmerin dieses Projektes sein Vom 28.03.2015 bis zum 11.04.2015 habe ich in der französischen Schweiz im Kanton Waadt in der Stadt Montreux gelebt, die bekannt ist für ihren Tourismus und die Filmfestspiele. Vor Ort habe ich bei meinem 19- jährigen Austauschpartner und seinem Vater gelebt.

Zunächst einmal hatte ich vier Tage Schule, wobei ich feststellen konnte, dass die Jugendlichen genauso sind wie in Deutschland, hingegen das Schulsystem ein ganz anderes ist: Beispielsweise die Situation, dass eine Lehrerin eine Frage stellt und ein Schüler sie beantwortet gibt es nicht, da es keine mündlichen Leistungsnachweise vorzuweisen gibt.

Nach dem Schulalltag hatte ich Zeit die Stadt besser kennen zu lernen, aber auch die Umgebung. Die Familie unternahm viele Touren mit mir, wie nach Burier oder nach Genf. Hier hatte ich die Möglichkeit Museen zu besichtigen, in ein Musical und sogar auf eine Abendgala zu gehen.

Als die Osterferien in der Schweiz begannen, habe ich sehr viel mit den Freunden meines Austauschpartners unternommen: Kinobesuche, Bowling spielen, Restaurantbesuche und andere Aktivitäten.

Der Austausch hat mir die Chance gegeben meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Aufgrunddessen, dass kaum jemand Deutsch oder Englisch sprach, war ich voll und ganz auf mein Französisch angewiesen. Verstärkt wurde dieses auch bei der 6-stündigen Bergwanderung mit meinem Gastvater, wobei ich viel neue Wörter und Begriffe erlernte. Hierbei musste ich präzise Aussagen von mir geben und ein sehr gutes Hörverständnis zeigen.

Das Vorurteil, dass die Schweiz teuer ist, kann ich nur bestätigen. Auch, wenn es nur zwei Wochen waren, hat die Zeit mich selbstbewusster gemacht und mich und meine französisch Kenntnisse bestärkt, da ich gemerkt habe, wie gut sie sind.

Ich kann jedem so einen Austausch nur empfehlen, denn ich weiß nun, dass es meine Entscheidung ein Studium zu machen, indem Sprachen eine Rolle spielen, die richtige Entscheidung ist.

Ich bin sehr aufgeregt und freue mich sehr auf Juli diesen Jahres, wenn mein Austauschpartner für zwei Wochen nach Deutschland kommt, denn dann heißt es hier:

Willkommen in Deutschland!

Julia Kahl, Q1c

Blick_auf_den_Genfer_See

Blick auf den Genfer See

Ausflug_mit_Gastvater

Ausflug mit Gastvater

Aussicht_aus_meinem_Zimmer

Die Aussicht aus meinem Zimmer!

Picknick_mit_Klassenkameraden

Picknick mit Klassenkameraden

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