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Projekte im Chemieunterricht

Biogas aus Bioabfall und Mais –

 Chemie- und WiPo-Exkursion der Q1b zur AWR und zur Biogasanlage in Rickert

Die Klasse Q1b besuchte am 28. August die Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde in Borgstedtfelde mit anschließender Fahrradtour zu einer Biogasanlage in Rickert. Im Rahmen des aktuellen Themas Wirtschaft in dem Fach Wirtschaftspolitik und des Themas Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen im Fach Chemie erhielten wir einen Einblick hinter die Kulissen zweier ganz unterschiedlicher Betriebe.

Das Hauptaugenmerk beim AWR lag auf der Produktion des Biogases, welches aus unseren Bioabfällen entsteht. Hierbei bekamen wir von den Fachkräften vor Ort eine umfangreiche Führung über das Gelände der AWR. Die Fläche wird dort größtenteils von der Biogasanlage eingenommen, um Methan herzustellen. Die Klasse durfte einmal durch die große Fermenter- und Rotteboxanlage gehen und sich anschauen, wie Biogas hergestellt wird. Außer diesem Gas wird im Rotteprozess noch Kompost hergestellt, der weitestgehend von Landwirten in der Umgebung zur Bodenverbesserung genutzt wird. Dabei fiel uns schockierend auf, wie viele Störstoffe, wie zum Beispiel Plastiktüten und sogar ganze Eimer, in unserem Biomüll landen. Nach der Führung bekamen wir in einem Vortrag  des Geschäftsführers der AWR noch Informationen über das Unternehmen und seine Struktur. Dabei wurden uns die Vielfalt der dort angesiedelten Berufszweige und in diesem Zusammenhang Möglichkeiten für das Betriebspraktikum und eine spätere Ausbildung vor Augen geführt.

Nach unserem Besuch auf dem Gelände der AWR ging es für uns auf eine kleine Fahrradtour in das benachbarte Dorf Rickert zu einem landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Biogasanlage. Vor Ort erzählte uns einer der drei der Betreiber etwas über die Entstehungsgeschichte des Betriebes und die Herstellung das Herstellungsverfahren des Biogases, seiner Umwandlung in Strom und Fernwärme sowie zu den betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. „Gefüttert“ wird diese Anlage mit Gülle aus den umliegenden Milchviehbetrieben und von den Betreibern angebautem Mais. Das nach der Nachgärung zurückbleibende Substrat dient den Landwirten als Dünger, der im Gegensatz zur eingesetzten Gülle aber keine Geruchsbelästigung und damit umweltschädigende Wirkung hat.

Am Ende dieses gelungenen Tages durfte dann jeder mit seinem Fahrrad wieder nach Hause fahren. In den anschließenden Unterrichtsstunden werden wir über die Vor- und Nachteile beider Methoden zur Biogasherstellung sowie deren Rolle für die Energiegewinnung diskutieren.

Ein besonderer Dank geht an Frau Königsfeld und Herrn Kempe, die diesen Tag für uns organisiert haben.

(Zur Galerieansicht bitte auf die Bilder klicken.)

 
Chemie der Lebensmittel – Lollis aus einem alternativen Kohlenhydrat

In allen Unterrichtsstufen spielt die Chemie der Lebensmittel eine wichtige Rolle. Im fächerübergreifenden Unterricht zur Ernährung werden Isomalt-Lollis hergestellt und untersucht.

Alles bereit zur Lolliherstellung

 

Die Lolliproduktion aus Isomaltzucker, Farb- und Aromastoffen

Isomaltlollis als Kunstwerke

Kunstwerk Isomaltlolli

 
Gummibärchen – Herstellung mit Themenvielfalt

Die Herstellung von Gummibärchen berührt viele Themen im Unterricht der Sekundarstufe II wie Kohlenhydrate, Proteine, Farb- und Aromastoffe und erfreut alle bei der kreativen Arbeit mit Farben, Formen und Aromen.

Viele Arbeitsschritte in Teamarbeit

Herstellung im Gießverfahren wie bei den Profis

Fantasie in Form, Farbe und Aroma – und natürlich essbar !

 

Magische Knete selbst hergestellt

In einem Projekt wir mit einfachen Mitteln aus Holzleim, Maisstärke, Flüssigwaschmittel und Farbstoff eine viskoelastische Knete hergestellt werden, die durch Magnetit auch magnetisch gemacht werden kann.

Anleitung zur Kneteherstellung und Verpackung

Ein Experiment, das klappt