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Ein typischer Skitag

Ein typischer Skitag

Die etwas andere Darstellung

„Aufstehen, Frühstück!“ Grelles Licht reißt uns aus unseren Träumen. Im Halbschlaf rollen wir uns die Treppe hinunter zum Frühstück, wo uns schon die mühevoll vorbereiteten, trockenen Brötchen erwarten.

Nach dem Frühstück zwängen wir uns in unsere engen Skisachen und schleppen  uns zur Piste. Dort angekommen, haben wir schon genug Sport für den ganzen Tag. Aller Anfang ist bekanntlich schwer: Der erste Stand auf den Skiern gelingt nicht allen. Wir fahren überall hin, bloß nicht in die richtige Richtung, aber fallen können wir alle. Wenigstens die Fortgeschrittenen fahren den  Berg zweimal herunter, ohne sich abzupacken.

Nach einer entspannten Mittagspause dürfen wir endlich mit dem „Kindergartenlift“ fahren, was sich aber später als keine gute Entscheidung herausstellt. Nach der fünften Fahrt schaffen es endlich alle einmal, heil oben auf dem Berg anzukommen. Deswegen dürfen wir später auch mit dem Anker- und Sessellift fahren.

Zurück auf der Hütte geht das Chaos erst richtig los: Die Schlacht um die Duschen beginnt, denn jeder will duschen, damit sich die alten Socken von den Mitschülern unterscheiden lassen. Mit der Aussicht auf einen erholsamen Abend schmeißen wir uns in die Betten, um Musik zu hören… Aber wir knallen auf harte Bretter und stellen fest, dass unsere Bettwäsche weg ist. Die Frage ist: Wer hat sie geklaut?! Wir stürzen uns brüllend (was die Lehrer nicht bemerken) auf der Suche nach unseren Sachen in den Dschungel der unaufgeräumten Zimmer.

Nach einem entspannten Nachmittag gibt es Abendessen. Allerdings müssen die Getränke aus der Sicht einiger Leute zu teuer gewesen sein, denn sie ziehen die kostenlose WC-Ente vor (Bitte NICHT NACHMACHEN! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Toilettenfreund).

Auf einen schönen Abend freuen sich alle und die Erwartungen des Küchendienstes werden sogar übertroffen, denn sie dürfen Nudeln und andere Speisereste aus dem Abfluss fischen.

Beim abendlichen Programm mit der Klasse müssen wir uns verrenken, die Beine ausreißen und unsere Leben riskieren, doch es gibt keine Verletzungen. Den Entzug von süßen Sachen merken wir vor allem, als wir abends in unseren Betten liegen und Heimweh nach unserer Cola bekommen.

„Aufstehen, Frühstück!“ Alles beginnt von vorne.

Klasse 7c