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Mit LEGO zum Erfolg

 

Was passiert, wenn man ein paar LEGO-Steine einem Roboter verbindet und diesen programmiert? Alles ist möglich. Denn Herr Dr. Reuter und Frau Dr. Fahrentholtz-Wilkening leiten ab sofort eine Roboter-AG. Die Roboter sind kleine Computer der Firma LEGO. Sie haben Anschlüsse für Sensoren und / oder Motoren. In der AG sollen die Schüler im Alter von 10-16 Jahren lernen, die Geräte zu programmieren und Daten auszulesen. Dabei wird eine grafische Software auf dem PC benutzt, die es auch jüngeren Teilnehmern ermöglichen soll, schnell und einfach die Funktionsweise nachzuvollziehen und eigenständig arbeiten zu können. Die Möglichkeiten, die man dem Roboter einprogrammieren kann, sind dabei extrem vielfältig; denn von Licht- über Abstands- bis Fühlsensoren kann man den Roboter diverse Sinne anschließen. Erkennt ein nach unten gerichteter Sensor beispielsweise das Ende einer Tischkante, stoppt der Motor, damit das Gerät nicht herunterfällt. Mit ein paar Zusatzteilen und immer nach dem Lego-Bausteinsystem können ganz einfach weitere Teile ergänzt werden – zum Greifen oder ähnlichem. “Die Herausforderung ist dann die Teilnahme an der FIRST LEGO League im Herbst” erzählt Dr. Reuter begeistert. “Jedes Jahr wird ein Alltagsthema gewählt, in dem die Roboter bestimmte Aufgaben erfüllen müssen. Sich zu überlegen, wie man bestimmte Probleme umsetzen könnte, macht sicherlich viel Spaß.”
Möglich gemacht wurde die AG nur durch eine großzügige Spende der Sparkassenstiftung. Der Vorstandsvorsitzende Manfred Buncke und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Rolf Teucher informierten sich am 26. Februar bei den verantwortlichen Lehrern,  Schulleiterin Renate Fritzsche und Koordinator Rainer Rosenthal. Nach einer kleinen Vorführung waren sich alle einig, eine sinnvolle Investition getätigt zu haben: “Die Förderung ist gut angelegt, denn sie kommt bei den Schülern an – und das ist es, was zählt” meint Herr Buncke. Auch Herr Teucher ist sich sicher, “eine Schule bedarf immer aktiver Menschen; wir sind lediglich das Mittel zum Zweck”.
Die Vertreter der Schulleitung waren sichtlich erfreut. Frau Fritzsche bedankte sich im Namen der Schülerinnen und Schüler sowie der Schule für die Spende: “Der frühe Umgang mit der Technik ist sehr wichtig in der heutigen Gesellschaft.” Für Herrn Rosenthal ist es wichtig, zeitgemäß zu sein und auf dem Stand der Technik zu bleiben: “Man muss schließlich mithalten. Die Sparkassenstiftung hat sich in den Jahren als verlässlicher Partner bewährt – auch das Enrichment-Programm zur Hochbegabtenförderung wird maßgeblich durch sie ermöglicht. Dafür sind wir sehr dankbar.”

Laurenz L. Schaeper (Schüler der 12. Klasse)

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