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Nichtteilnahme am Sportunterricht

  • Schulen dürfen Atteste, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und deren Grund nicht unmittelbar einsichtig ist (z.B. durch ein Gipsbein und Krücken) nicht akzeptieren.
  • Eine grundsätzliche Befreiung von einem Unterrichtsfach kann nicht durch einen Hausarzt ausgesprochen werden.
  • Ärztliche Atteste können nur für einen kurzen Zeitraum bescheinigen, dass jemand an bestimmten Tätigkeiten des Sportunterrichts nicht teilnehmen kann.
  • Die Kinder haben trotzdem beim Sportunterricht anwesend zu sein.
  • Die Sportlehrerin/der Sportlehrer sucht Tätigkeiten, die sie dennoch durchführen können.
  • Hierfür sind unter der Berücksichtigung der krankheitsbedingten Defizite Noten zu erteilen.

Bei schweren Erkrankungen

  • Ist die Erkrankung tatsächlich so schwer, dass die Schülerin oder der Schüler über einen längeren Zeitraum eingeschränkt ist, muss sie oder er zum Amtsarzt. Dieser legt fest, an welchen sportlichen Übungen die Schülerin/der Schüler trotz der Erkrankung  teilnehmen kann.
  • Erst wenn der Amtsarzt schreibt, dass gar keine Teilnahme möglich ist, sind andere Lösungen zu suchen.
  • Eine Möglichkeit wäre es dann, die Schülerin/den Schüler während der Sportstunde mit dem Verfassen von Stundenprotokollen zu beschäftigen, die Einblick in den Aufbau der Stunde, die Methodik oder Didaktik geben und natürlich benotet werden.