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Eine Jugendsünde verursachte 30.000 Euro Sachschaden

Ein Gespräch mit Volker Knoop

 

Obwohl es um Herrn Knoop in letzter Zeit viel Trubel gab, bleibt dennoch die Frage, wer unser neuer Schulleiter ganz genau ist. Am Dienstagmorgen stand er uns freudig Rede und Antwort.

Dass er in seinem Beruf mit Menschen zu tun haben wollte, war ihm schon in jungen Jahren klar. Zunächst erwog er, zur Polizei zu gehen, dann entschied er sich jedoch dafür, Lehrer zu werden. Die Entscheidung, diesen Beruf am Gymnasium Kronwerk auszuüben, fiel ihm auch nicht schwer:

„Als gebürtiger Schleswig-Holsteiner kam dann der Wunsch auf, dorthin zurückzuziehen.“

Trotz drei freier Schulleiter-Stellen überzeugte das Kronwerk mit seinen Grünanlagen und der Lage im Herzen Schleswig-Holsteins.

Unangenehme Situationen gibt es seiner Meinung nach zum Glück wenige, da jegliche Schulstrafen wie Missbilligungen eher selten verteilt werden müssen. Ein wichtiges Thema seien jedoch die Gefahren, die das Internet mit sich bringt, wie zum Beispiel Cybermobbing.

Jedoch leitet er nicht nur gewissenhaft unsere Schule, sondern unterrichtet nebenbei noch Mathematik und Physik. Diese Fächer haben ihm schon zu Schulzeiten gelegen und ihn fasziniert. Vor allem an der Struktur, den Experimenten und der Logik hat Herr Knoop seinen Spaß gefunden. Ein Fach, das er nicht ausstehen konnte, hatte es glücklicherweise in der Schule für ihn nie gegeben.

Abgesehen von seinem Job zeigt unser Schulleiter im privaten Leben viele Facetten. Klavierspielen, Sportliches wie Schwimmen und alles, was mit dem Meer, insbesondere der Nordsee zu tun hat, kann er zu seinen Hobbys zählen.

Als wir ihn nach seinen Jugendsünden fragten, stellte sich heraus, dass unser Herr Knoop ziemlich anständig gewesen war, wobei er jedoch versehentlich einmal einen Sachschaden von 30.000 Euro verursacht hatte, als wegrutschende Steine ein Gewächshaus beschädigten.

Auf eine einsame Insel würde Herr Knoop seine Familie, seinen Hund sowie Verpflegung und seine Brille mitnehmen. Obwohl er 25-30 Krawatten besitzt, würden diese mit Sicherheit zuhause bleiben, da er diese nur zum Dienst trägt. Doch das scheint ihm seinen Beruf nicht madig zu machen, denn er bereut den Weg, den er eingeschlagen hat, keineswegs.

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