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Die Apfelverkostung der Ea

Am Montag, dem 30.09.2019, fand eine Apfelverkostung im Biounterricht der Ea im Rahmen des Themas „Ökologie“ statt. Unter der Leitung von Frau Rademann haben die Schüler zehn verschiedene Apfel- und vier Apfelsaftsorten verkostet.

Begonnen wurde mit dem Aufbau der Proben. Jede zurechtgeschnittene Sorte wurde auf je einem Teller gesammelt und die Namen auf Zetteln zugeordnet und die Säfte wurden auf einen extra Tisch gestellt, sodass man diese am Ende erreichte. Nun konnte es also anfangen. Die Schüler haben mit Zettel und Stift jede Station getestet; die Apfelsorten Elstar, Gravensteiner, Santana, Rubinette, Fuji, James Grieve, Gala, Delbar Estivale, Holsteiner Cox und Cox Orange. Jede Apfelsorte war anders als die vorherige, von süß bis sauer, von hart bis weich und von rot bis grün. Doch es gab trotz aller Verschiedenheiten einen Favoriten der gesamten Klasse: die Apfelsorte Gala hat hat eine Mehrheit mit ihrem Geschmack überzeugt. Von den vier Saftsorten haben der naturtrübe Apfelsaft, der im Alten Land frisch auf dem Obsthof Busch gepresst wurde, und der Direktapfelsaft als Favoriten gepunktet.

Insgesamt hatte jeder seine eigenen Vorlieben, sei es Geschmack oder Konsistenz. Alle Schüler sind zufrieden und froh darüber, dass diese Apfelverkostung stattgefunden hat, wofür wir einen großen Dank an den Familienbetrieb ,,Obsthof Busch“ aus Hamburg aussprechen möchten. Alle Äpfel waren eine Spende für den Biologieunterricht und aus reinstem Bio Anbau. Dieser Anbau ist vorteilhaft für die Umwelt. Denn mittlerweile sind traditionelle Streuobstwiesen durch Plantagenanbau deutlich unterdrückt worden. Streuobstwiesen sind ein wichtiger Faktor für die Vielfalt der Arten, also die Biodiversität. Sie spenden einen enormen Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten. Durch ihren Rückgang ist zum Beispiel die Insektenvielfalt gefährdet. Doch auch Plantagen haben ihre Vorteile; zum Beispiel ist die Ernte dadurch einfacher geworden. Kleinere Apfelbäume stehen im Spalier, wovon man die Äpfel ganz einfach, ohne Leitern, pflücken kann. Generell sind sie günstiger und haben mehr Platz für viele Bäume.

Dieser allgemeine Spaß und die Begeisterung an der Apfelverkostung der Schüler ist zu vergleichen mit den Zielen der Sarah Wiener Stiftung ,,Ich kann kochen“, die in allen Bundesländern aktiv ist. Dort werden Kinder für das Kochen motiviert und begeistert und es soll sich dadurch deren Ernährungsbild erweitern. Was einmal als grünes, ungenießbares Grünzeug bekannt war, wird nach eifrigem Mitmachen schon als gesundes, leckeres und vielfältiges Obst oder Gemüse gesehen.

Durch das gemeinsame Zubereiten mit Schülern erzeugen die Lehrkräfte ein Engagement, was zum Interesse und zur Begeisterung für frisch zubereitete Lebensmittel führt. Dadurch erweitert sich nicht nur der Horizont der Kinder, sondern es fördert zusätzlich auch noch ihre Gesundheit, die stark vom Essverhalten abhängig ist. Unser Kooperationspartner, die „Barmer Ersatzkasse“, unterstützt in diesem Schuljahr den Kauf von Lebensmitteln an unserer Schule; die Frühstückseltern unterstützen die Zubereitung dankenswerterweise.

Generell war die Apfelverkostung der Ea ein erfolgreiches Event, um regionale frische Lebensmittel vom Markt kennen- und schmecken zu lernen. Wer nun welche Sorte bevorzugt, ist jedem überlassen; doch aus diesem Exkurs konnte man noch einiges für später mitnehmen.

Antigoni Tsiknakis

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