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Förderkurskonzept des Gymnasium Kronwerk

Es ist das Ziel des Gymnasium Kronwerk, alle Schülerinnen und Schüler, die die intellektuellen Voraussetzungen für das Erreichen des Abiturs mitbringen, zur Allgemeinen Hochschulreife zu führen. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei zunächst im Bereich der Orientierungsstufe, da unsere Schülerinnen und Schüler mit ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten zu uns kommen und die Orientierungsstufenarbeit grundlegend ist für den weiteren schulischen Erfolg.

Für Schülerinnen und Schüler, die die unterrichtlichen Mindestanforderungen zeitweilig oder noch nicht erreichen (d.h. deren Leistungen nicht mit „ausreichend“ oder besser bewertet werden), werden in der Orientierungsstufe Förderkurse angeboten. Schülerinnen und Schüler, die dauerhaft in mehreren Fächern die Mindestanforderungen nicht erreichen, werden – i.d.R. am Ende der Orientierungsstufe – an eine Gemeinschaftsschule schrägversetzt, sofern als Ursache fehlende Voraussetzungen im Lern- und Arbeitsverhalten diagnostiziert werden.

Unsere Förderkurse finden statt …

  • … von den Herbstferien bis zu den Osterferien.
  • … in den Fächern Mathe, Deutsch, Englisch, LRS und DaZ.
  • … stufenübergreifend (für Klasse 5/6) mit maximal 12 Teilnehmern.
  • … parallel in einer 7. Stunde, damit die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sich auf jeweils ein Fach konzentrieren können.

Damit die Arbeit auch in der 7. Stunde noch effektiv ist, ist es besonders wichtig, ein lernförderndes, motivierendes Lernklima zu schaffen. Schülerinnen und Schüler, die in der 6. Stunden keinen Unterricht haben, können in dieser Zeit an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen.

Verantwortlich für die Förderung sind die jeweiligen Fachlehrer des Klassenkollegiums in enger Zusammenarbeit mit der Klassenleitung und in Absprache mit den Eltern. Die Fachlehrer informieren die Klassenleitungen und die Eltern so früh wie möglich, wenn das Erreichen der Mindestanforderungen bei Schülerinnen oder Schülern gefährdet erscheint und sprechen das weitere Vorgehen ab. Sie sind zuständig für das Erstellen des Materials für den Förderunterricht. Es wird ausprobiert, ob die Förderkurse (bei verpflichtender Teilnahme in Absprache mit den Eltern) die Lernplanarbeit ersetzen können. Dies bedeutet eine vorangehende sorgfältige Diagnose der Schwächen und klare Zielvereinbarungen (inklusive der Bereitstellung von Material), die mit der Arbeit im Förderkurs erreicht werden sollen. Festgehalten wird dies auf einem einheitlichen Formular.

Die Teilnahme an Fördermaßnahmen wird in der Schülerakte dokumentiert.

Ansprechpartnerin: Svenja von der Brelie