Logo Rendsburg Logo Logo

 

 

Maßnahmen für legasthene und rechtschreibschwache Schüler und Schülerinnen

in den einzelnen Klassenstufen

 

 5

6

7

8

 9

 10

11-12

Notenschutz

  • ab JGST 5, wenn RS-Leistungen mangelhaft sind und ein Überprüfungsverfahren eingeleitet wird
  • bei Ablehnung muss die Gesamtzensur am Ende der JGST die Rechtschreibleistungen des Jahres mit berücksichtigen
  • geteilte Noten sind nicht vorgesehen
  • wird im Zeugnis vermerkt – bei Schülern nach der 7. KLST fällt die Erwähnung einer förmlich anerkannten LRS weg, kann aber auf Antrag der Eltern aufgenommen werden
  • bei Textproduktionen muss der gesamte Elementarbereich aus der Gesamtwertung herausgenommen
  • gilt auch bei „guten“ Arbeiten, d.h. bei förmlicher Anerkennung werden Rechtschreibleistungen nicht gewertet
  • kann ausgesetzt werden, wenn die RS-Leistungen über mehr als ein halbes Jahr mindestens durchgängig mit „ausreichend“ bewertet werden – Ausgleichsmaßnahmen bleiben während dieser Aussetzung jedoch erhalten

 

x

x

x

x

x

 

x

 

 

 

kein Notenschutz mehr

Ausgleichsmaßnahmen

  • dürfen sich nicht auf fachliche Anforderungen auswirken, d.h. Aufgabenstellungen dürfen inhaltlich nicht „leichter“ werden
  • richten sich nach den individuellen Problemen und Bedürfnissen des einzelnen Schülers
  • sollten mit Eltern und Schülern vorab abgesprochen werden, um den Bedarf zu ermitteln
  • können sein:
    • Zeitverlängerung bei der Bearbeitung von Aufgaben (ca. 15-20% der eigentlichen Arbeitszeit)
    • schriftliche Anweisungen anstelle von diktierten
    • Vorlesen von Arbeitsanweisungen – Lösung der Aufgaben darf nicht am Textverständnis scheitern
    • Verwendung technischer Hilfsmittel (z.B. Laptop)
    • Schreiben längerer Texte, v.a. Hausaufgaben, am Computer mit RS-Prüfprogramm
    • bei besonders schwerer Symptomatik Zulassung eines RS-Prüfprogramms (ohne Korrekturvorschläge) durch die Schulleitung
  • sind unabhängig von einer förmlichen Anerkennung zu gewähren, wenn die RS-Leistungen mangelhaft sind
  • werden von der Klassenkonferenz beschlossen und protokollarisch festgehalten
  • sind auch ohne Zustimmung der Eltern zu gewähren
  • werden nicht im Zeugnis vermerkt
  • umfassen alle Fächer und gelten auch für Abschlussprüfungen
  • können in der gymnasialen Oberstufe nur gewährt werden, wenn die Leistungen in der RS mangelhaft sind und in der Sek.I eine LRS förmlich anerkannt war
  • in der gymnasialen Oberstufe muss das eigenverantwortliche Arbeiten an Defiziten im Vordergrund stehen

 

x

x

x

x

x

x

können in der gymnasialen Oberstufe nur gewährt werden, wenn die Leistungen in der RS mangelhaft sind und in der Sek.I eine LRS förmlich anerkannt war 
Fördermaßnahmen

  • die Schule bietet Förderkurse für 5/6 und 7 an, die verpflichtend sind

 

  • die Verpflichtung zur Teilnahme entfällt, wenn das Kind privat eine LRS-Förderung erhält

x

x

x

Der Deutschlehrer sollte den betreffenden Schülern anbieten, gemeinsam einen Übungsplan zu erstellen und das eigenverantwort-liche Üben unterstützen. In der gymnasialen Oberstufe muss das eigenverantwort-liche Arbeiten an Defiziten im Vordergrund stehen. 

Leng / August 2012