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Das Kronwerk macht mit beim Wettbewerb  „Wer erntet die dicksten Meereskartoffeln“

Der Wettbewerb beschäftigt sich mit der Problematik, dass die große Masse des Seegrases  an den Ostseestränden  für viel Geld entfernt werden muss. Um dem für die Gemeinden unattraktiven  Seegras einen besseren Ruf zu verschaffen, wurde der Wettbewerb zur alternativen Nutzung des Treibsels  vom Geographischen Institut der Universität Kiel und dem Ostsee-Info-Center in Eckernförde ins Leben gerufen.

Bei dem Wettbewerb geht es darum, dass in einer 1x1x0,8 Meter großen Kiste neun Kartoffelpflanzen angebaut werden sollen. Als Pflanzsubstrat dürfen nur Materialien benutzt werden, die am Strand gefunden wurden, wobei das Seegras-Trebsel eine zentrale Rolle spielt.  Die Kiste zum Kartoffelanbau wurde bei diesem Projekt aus Resten alter Schultische von der Klasse selbst hergestellt, mit dem Substrat befüllt und mit neun Pflanzkartoffeln der Sorte „Belana“ bepflanzt. Das beim Kartoffelanbau übliche Häufeln wird mit weiterem Seegras-Treibsel erfolgen.

Die Klasse wird sich auf einer zweitägigen Exkursion im Juli in Zusammenarbeit mit dem Schülerlabor der Uni  Kiel in der Kieler Bucht mit der Ökologie des Ostseestrandes beschäftigen, und dabei auch das Seegras und seine Bedeutung genauer untersuchen.

Der “Bauer”, der am 22.September die meisten bzw. schwersten Kartoffeln erntet, gewinnt den Wettbewerb. Die Ernte der Plätze eins bis drei wird in Kartoffelschnaps aufgewogen. Die Gemeinde Strande, für die die Klasse antritt, wird die Siegprämie gern annehmen und die Gruppe auf eine andere Weise belohnen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.