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Naturwissenschaften an Bord

Die Reise

Schiff: Wir segeln mit dem Dreimast-Topsegel-Schoner Swaensborgh. Die Swaensborgh ist ein luxuriöser Zweimastschoner von rund 40 Meter Länge. Durch seine großzügige Einteilung fühlt man sich stets wohl an Bord. Überall gibt es Plätzchen, wo man den Aufenthalt in Ruhe genießen kann. Sucht man hingegen das fröhliche Zusammensein, so bieten sich dafür auch genügend Gelegenheiten, sowohl innen wie auch an Deck oder im Steuerhaus.

Fahrtgebiet: ab/an Kiel-Blücherhafen, Kieler Bucht (wind- und wetterabhängig). Abends wird ein Hafen angelaufen.

Versorgung: Vollverpflegung,  gekocht wird in den jeweiligen Wachen nach genauen Rezepten und Mengenangaben.

Unterbringung: 2-4 Bett-Kammern (Kissenbezüge und Laken vorhanden), bitte Schlafsäcke mitbringen.

DAS GYMNASIUM KRONWERK GEHT AN BORD

Rendsburg im Herzen des „Landes zwischen den Meeren“ ist nicht zuletzt durch den kanal als Bindeglied zwischen Nord- und Ostsee verbunden mit diesen Ökosystemen, die unser Land in so vielfältiger Weise beeinflussen. In der Sekundarstufe I sollen sich die Schülerinnen und Schüler in den naturwissenschaftliche Fächern mit dem Wasser und mit aquatischen Lebensräumen in vielfältiger Weise beschäftigen. Im Biologieunterricht der Klasse 9 wird ein Ökosystem und die Wechselwirkungen seiner Bestandteile genauer untersucht. Eine 9. Klasse des Gymnasium Kronwerk beabsichtigt diese Unterrichtinhalte auf einer dreitägigen Exkursion am Schuljahresende  mit Hilfe des in der SINUS-Arbeitsgruppe entwickelten Unterrichtsmaterials auf See zu erarbeiten.

IDEE UND KONZEPT

Das Gymnasium Kronwerk ist ein Zentrum für die Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissen-schaftlichen Unterrischts im Lande, da hier in mehreren schulartübergreifenden Lehrergruppen im Zusammenhang mit dem SINUS-Programm an neuen Unterrichtkonzepten gearbeitet wird. Die naturwissenschaftliche Arbeitsgruppe hat in Kooperation mit dem Projekt Ozean der Zukunft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel eine Unterrichteinheit mit dem Titel „Naturwissenschaften auf See“ entwickelt, das im Mai 2011 auf einem Segeltörn fertiggestellt werden wird. Ein Grundprinzip dieses Projektes ist das „Lernen an außerschulischen Lernorten“, das in anderen Zusammenhängen mit großem Erfolg verwirklicht wird. Der historische Großsegler als Lernort ist unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit in den Medien in diesem Jahr mit dem ELSA-Projekt – English Learning Sailing Adventure – sehr erfolgreich verwendet worden, verbindet er doch Lernen mit dem Abenteuer Segeln. Es liegt deshalb nahe, den Lebensraum Ostsee direkt vom Wasser aus zu untersuchen. Dabei stehen fächerübergreifendes experimentelles Arbeiten in Gruppen und das entdeckende Lernen im Vordergrund.