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Im Rahmen des Geographieunterrichts besuchten wir in Begleitung von Herrn Nehmer und Frau Puck das ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt. Am Donnerstag, den 12. Januar 2017 trafen wir uns um 7:35 am Rendsburger Bahnhof und fuhren zum Kieler Hauptbahnhof. Dort angekommen, hatten wir noch einen halben Stunde Freizeit, bevor unser Bus zum Botanischen Garten um 9:04 kam. In der Forschungswerkstatt wurden wir von Dr. Katrin Knickmeier und einigen Studenten der Kieler Universität begrüßt. Nachdem wir eine Einführung in das heutige Thema: “Der anthropogene Einfluss auf die Meere“ gehört hatten und auch über die Ostsee informiert wurden, teilten wir uns in vier Gruppen, in denen wir verschiedene Stationen bearbeiteten.

Nach den ersten zwei Stationen aßen wir in der Mensa der Kieler Universität Mittag, so konnten wir ein wenig in das Studentenleben reinschnuppern. Anschließend ging es weiter mit der Stationsarbeit. Nachdem die letzte Station geschafft wurde, versammelte sich die ganze Klasse und wir hörten uns noch einen Vortrag zu gestrandeten Pottwalen und Plastikmüll an. Am Ende des Tages wurden wir dazu aufgerufen bei einem Projekt der Forschungswerkstatt mitzuhelfen und wir sollten noch ein Feedback geben, wie uns die Stationen gefielen. Die meisten Schüler haben etwas dazugelernt und fanden den Tag gut bis sehr gut.

Daraufhin sind wir mit dem Bus zum Kieler Hauptbahnhof zurückgefahren und haben uns während unserem kurzen Aufenthalt dort eine Kleinigkeit für die Rückfahrt geholt. Um 16:36 sind wir dann pünktlich wieder am Rendsburger Bahnhof gewesen.

Ozean-Versauerung

Bei dieser Station machten wir mehrere Experimente, bei denen wir etwas über den  Einfluss des steigenden CO2-Gehalts auf die Meere und die Folgen der Versauerung erfuhren. Bereits ein geringes Absenken des pH-Werts im Wasser hat negative Auswirkungen besonders für das Ökosystem.

Fischsektion

Hierbei stand besonders im Vordergrund, dass die EU-Richtlinien, die eigentlich das Fischen der Jungtiere verhindern sollen, zu niedrig angesetzt sind. Häufig sind die Größenmaße zu kurz, sodass immer noch viel zu viele nicht geschlechtsreife Fische gefangen werden. Anschließend maßen wir einen Hering vom Markt, sezierten ihn und untersuchten den Körperbau der Fische, wobei wir sogar kleine Plastikpartikel gefunden haben.

Akustik im Wasser

Wir verglichen die Schallwellenausbreitung in der Luft und am Wasser und beschäftigten uns mit den Unterwasserschallwellen, die für die Schweinswale und andere Lebewesen im Meer überlebensnotwendig sind. Durch die anthropogenen Einflüsse kann das Gehör der Tiere verletzt werden und sie können sogar daran sterben. Damit dies nicht geschieht, wurde schon eine Methode zur Dämpfung des Schalls entwickelt, um insbesondere bei der Installation von Offshore-Windkraftanlagen die Schallbelastung herabzusenken.

Müll im Ozean

Umweltverschmutzung gibt es nicht nur an Land sondern auch im Meer. Bei dieser Station erfuhren wir, wie lange eigentlich verschiedene Abfälle brauchen um abgebaut zu werden. Anschließend untersuchten wir, in wie vielen Produkten eigentlich Mikroplastik enthalten ist, aber man es gar nicht vermutet: Fleece, Körperpeeling und sogar Duschgel. Unter einem Mikroskop betrachteten wir unsere Proben.

Plankton

In der letzten Station ging es um den primären Produzenten Plankton. Unsere Aufgabe war es, dass Meerwasser aus der Kieler Förde zu mikroskopieren und das gefunden Plankton zu bestimmen. Wir schauten uns ebenfalls das Nahrungsnetz der Arktis und die Rolle, die das Plankton in diesem spielt, an.

Faruk Altin und Lina Seubert 9a