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Das Gymnasium Kronwerk versteht sich nicht nur als lehrende, sondern auch als  lernende Organisation, die sich bewusst und entschieden der Notwendigkeit zur ständigen Weiterentwicklung stellt.

Das  folgende Schulprogramm ist Leitlinie dieses Prozesses  und  Basis des  Qualitätsmanagements der Schule.

 

SCHULPROGRAMM

4. überarbeitete und konkretisierte Fassung (Beschluss der Schulkonferenz vom 3.05.2017)

Inhalt

Präambel: Unsere Schule als Lebensraum.. 3

1. Zum Gymnasium Kronwerk. 4

2. Pädagogisches Leitbild. 4

2.1 Bildungsziele. 5

2.2 Erziehungsziele. 5

3. Unterricht 6

3.1 Anforderungen und Zielsetzungen. 6

3.2 Begabtenförderung. 6

3.3 Förderung bei Lernschwierigkeiten. 7

3.3.1 Konzept Lernen lernen. 7

3.3.2 Förderkonzept LRS. 7

3.3.3 Weitere Förderkonzepte. 7

3.4 Eigenverantwortliches Lernen. 8

3.5 Besondere Unterrichtsangebote. 8

4. Schulleben. 9

4.1 Soziales Miteinander. 9

4.2 Offene Ganztagsschule. 10

4.3 Gesundes Schulfrühstück. 10

4.4 Ehemalige, Elternfond und Förderverein. 10

4.5 Kommunikation. 11

5. Außerschulische Begegnungen. 11

5.1 Musische Aktivitäten (Chor, Orchester, Theater). 11

5.2 Schulpartnerschaften und Schüleraustausch. 12

5.3 Klassen- und Studienfahrten. 13

5.4 Begegnungen mit der Arbeitswelt 13

5.5 Begegnungen mit Universitäten und Fachhochschulen. 14

5.6 Kontakt zu anderen Schulen. 14

6. Ausbildung neuer Lehrerinnen und Lehrer. 14

Präambel: Unsere Schule als Lebensraum

Das Gymnasium Kronwerk macht als eine Schule inmitten einer großzügigen Gartenanlage gleich einen freundlichen Eindruck. Der Garten mit vielen Blumen, Beerensträuchern und Bäumen mit Nistkästen für Vögel, Hühnerstall und einem Bienenstock lädt auf von Schülerinnen und Schülern selbst gestalteten Holzbänken zum Verweilen ein. Viele ehemalige Abiturjahrgänge haben sich in diesem Garten mit einem Denkmal verewigt. Der gesamte Außenbereich mit zwei Teichen, einer großen Sportanlage, Sandrundweg, einer Terrasse und zwei neu gestalteten Innenhöfen wird zeitweise auch für Unterricht im Freien genutzt. Es gibt zwei große Schulhöfe. Auf einem der beiden können die jüngeren Schülerinnen und Schüler an Klettergerüsten klettern, Tischtennis, Basketball oder Fußball spielen.

Das Schulgebäude wurde und wird im Inneren von Schülerinnen und Schülern durch mehrere Wand- und Säulenbemalungen und wechselnde Ausstellungen ihrer aktuellen Kunstarbeiten bunt und abwechslungsreich gestaltet. Auch die Klassenräume können von Schülerinnen und Schülern eigenständig verschönert werden.

Es gibt an vier Vormittagen in den großen Pausen das Schulfrühstück und ab dem nächsten Schuljahr eine vergrößerte Küche, in der für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die wegen nachmittäglichem Unterricht oder wegen unseres vielfältigen AG–Angebots die Mittagszeit in der Schule verbringen, ein Mittagessen vorbereitet werden kann. Darüber hinaus ist ein neuer Aufenthaltsraum für die Mittagspause zum Mittagessen eingerichtet worden.

Ein sehr wichtiger Baustein der Schulgemeinschaft ist auch die AG der Schulzeitung Kronwerker, die alle am Schulleben Beteiligten über aktuelle Ereignisse informiert und einen guten, jeweils aktuellen Eindruck vom Lebensraum Schule an unserem Gymnasium Kronwerk vermittelt. So werden beispielsweise Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde zu abendlichen, kulturellen Veranstaltungen in der Schule, wie Theater- und Musikaufführungen oder Ausstellungseröffnungen eingeladen und der Kronwerker berichtet im Nachhinein von diesen Veranstaltungen.

„Virtuelle Räume“, die über die Schulhomepage eingerichtet sind, erweitern seit neuestem als weiteres Medium der digitalen Kommunikation den Lebensraum Schule des Gymnasium Kronwerk (Näheres unter Abschnitt 4.5).

Ein wesentliches Kriterium unserer Schulqualität ist die Unterrichtsatmosphäre. Es herrscht ein freundlich-produktives Arbeitsklima.

Nur durch eine offene und faire Zusammenarbeit zwischen Schülerschaft, Lehrkräften und Eltern können wir diese Prozessqualität erreichen.

Dabei achten wir auf eine Gesprächskultur, die innerhalb wie außerhalb von Unterricht durch gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft und Engagement bestimmt wird.

Als weitere Basiselemente fördern wir Kritikfähigkeit sich selbst und anderen gegenüber sowie Toleranz und Solidarität. Wir sind uns einig, dass nur unter diesen Bedingungen mit Freude und Erfolg gelehrt und gelernt werden kann.

Zusätzlich fordern und fördern wir unerlässliche Rahmenbedingungen jedes Unterrichts: Ordnung, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit.

Die Sicherung unserer Schulqualität ist ein ständiger Prozess. Wir alle müssen darum auch in Zukunft die hier dargelegten Vorstellungen und Ziele einer fortwährenden Überprüfung und Weiterentwicklung unterziehen.

1. Zum Gymnasium Kronwerk

Unsere Schule wurde 1974 als drittes Rendsburger Gymnasium vom Kreis gegründet. Als jüngstes Gymnasium am Ort haben wir eine stadthistorisch interessante Lage: Unser Schulgelände befindet sich auf dem Teil der ehemaligen Festung Rendsburg, der wegen seiner charakteristischen Form „Kronwerk“ hieß. Name und Logo der Schule erinnern daran.

Das nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltete 4,5 ha große Außengelände mit zwei Teichen, Streuobstwiese, Gemüsegarten, vielen Büschen und Bäumen umgibt die Schulgebäude und die großräumige Turnhalle wie ein großer Garten. Die 1.5 ha große Außensportanlage und zwei Schulhöfe bieten beste Möglichkeiten für Sport und Bewegung.

Die Schule ist behindertengerecht ausgestattet und problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

In hellen, von den ca. 35 Klassen selbst gestalteten Räumlichkeiten bieten wir gegenwärtig ca. 960 Schülerinnen und Schülern sowie ca. 65 Lehrerinnen und Lehrern Raum zum Lernen und Lehren.

2. Pädagogisches Leitbild

Das Gymnasium Kronwerk ist hinsichtlich seiner Bildungs- und Erziehungsaufgaben sowohl christlich-humanistischer Bildungstradition als auch einer modernen naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung verpflichtet.

Unser Bildungsverständnis zielt auf eine Allgemeinbildung, die unsere Schülerinnen und Schüler ganzheitlich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung wahrnimmt und fördert.

Darum verfolgen wir Bildungs- und Erziehungsziele, die soziale, geistige, musische und körperliche Begabungen unser Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und weiterentwickeln.

Als unsere Aufgabe sehen wir nicht nur die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, sondern auch die Vermittlung von Werten und vor allem die Erziehung zu Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft.

2.1 Bildungsziele

Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern steht das Bemühen um die Vermittlung fundierten Wissens und differenzierter Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen auf gymnasialem Niveau sowie die Stärkung von Selbstkompetenzen wie Lernfähigkeit, Anstrengungsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit.

Wir wollen die uns anvertrauten jungen Menschen gründlich vorbereiten auf die vielfältigen gesellschaftlichen Anforderungen nach der Schule. Darum ist unser übergeordnetes Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln, die sowohl zum Studium als auch zur erfolgreichen Tätigkeit in der modernen Berufswelt befähigt.

2.2 Erziehungsziele

Das Gymnasium Kronwerk orientiert sich in seinem Erziehungsauftrag an den ethisch-moralischen Normen des Grundgesetzes. Die jungen Menschen sollen sich ihrer kulturellen Identität bewusst werden und sich als konstruktive Mitglieder unserer demokratischen Gesellschaft begreifen. Sie sollen sich auch in komplexen Entscheidungsfeldern ein kritisches Urteil bilden können, aus dem verantwortliches Handeln hervorgeht.

Diese Ziele fordern Toleranz gegenüber anderen als Voraussetzung für ein soziales Miteinander und Offenheit für die kritische Auseinandersetzung mit allem Neuen.

Jede Lehrkraft soll hier als Vorbild wirken und bereit sein, sich auch persönlich an diesen Werten messen zu lassen. Unser Anspruch im täglichen Umgehen miteinander lässt sich zusammenfassend auf die Formel bringen:

Offen, aktiv und fair miteinander lehren und lernen.

Das dazu von uns eingesetzte Konzept der Rückmeldung und Selbstreflexion für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler trägt dazu bei.

Eine erfolgreiche und vor allem glaubwürdige Vermittlung der genannten Erziehungsziele kann nur in gemeinschaftlicher Erziehungsarbeit von Schule und Elternhaus erreicht werden. In Elternversammlungen und Fachkonferenzen wird daher regelmäßig über die pädagogische und unterrichtliche Arbeit sowie insbesondere über Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe informiert.

3. Unterricht

3.1 Anforderungen und Zielsetzungen

Unsere Zielsetzung von Unterricht ist es, Interesse zu wecken, vielfältige und differenzierte Lern- und Erkenntnismöglichkeiten anzubieten, dadurch unterschiedliche Lerntypen anzusprechen und so die Grundlage für nachhaltige Wissensvermittlung zu schaffen.

In dem Zusammenhang entwickeln wir die kognitiven, affektiven, sozialen und kulturellen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler. Zugleich soll sich bei ihnen ein Bewusstsein für Eigenverantwortung und Verlässlichkeit in der Arbeit herausbilden.

Wichtig ist uns die Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken wie z. B.

  • der kritische Umgang mit Unterrichtsmaterialien und anderen Informationsquellen, wie dem Internet,
  • die Heftführung als Lerngrundlage,
  • die bewusste Anfertigung von Arbeiten aller Art, bspw. Hausaufgaben oder Projektarbeiten
  • sowie die Kenntnis und Einübung von Präsentationstechniken.

„Kompetenz ist der handelnde Umgang mit Wissen.“

(Josef Leisen, Studienseminar Koblenz)

In Bezug auf die im Lehrplan und in den Bildungsstandards geforderten Kompetenzen bedeutet dies für unseren Unterricht, dass wir die Schülerinnen und Schüler befähigen

  • sich selbständig Wissen anzueignen,
  • systematisch und gezielt zu arbeiten,
  • Probleme in größeren Zusammenhang zu erkennen, zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten,
  • planvoll und systematisch zu arbeiten,
  • sich kritisch und konstruktiv mit anderen auseinander zu setzen.

Diese Bildungs- und Erziehungsziele werden in allen Formen des Unterrichts sowie in Arbeitsgemeinschaften umgesetzt.

Unser Ziel ist es, sowohl die Anstrengungsbereitschaft und das Leistungsvermögen unserer Schülerinnen und Schüler als auch ihre Kreativität und Neugier zu fördern. Dazu müssen wir besondere Begabungen erkennen und individuell berücksichtigen.

3.2 Begabtenförderung

Besondere Aufmerksamkeit widmet das Gymnasium Kronwerk Schülerinnen und Schülern, die besondere Begabungen und Interessen erkennen lassen. Wie in der Hochbegabtenförderung allgemein üblich, bieten wir die Möglichkeit des Enrichment (innerhalb und außerhalb der Schule, etwa an der Universität Kiel) und der Akzeleration an. In diesem Rahmen bestehen eine Zusammenarbeit mit der Hochbegabtenförderung „Hochbrücke“ in Rendsburg sowie ein Enrichmentverbund mit den beiden anderen Rendsburger Gymnasien (Enrichmentkurse) sowie der Volkshochschule Rendsburg.

3.3 Förderung bei Lernschwierigkeiten

Diagnose, Förderstunden und Hilfe bei Legasthenie sowie Lernschwierigkeiten oder Lernstörungen gehören zu unserem pädagogischen Standard. Die Lehrkräfte informieren die Eltern frühzeitig bei auffälligen Leistungsdefiziten. Durch „Lernpläne wird in allen Klassenstufen in Verbindung mit den jeweiligen Eltern bei Bedarf eine engagierte, ermutigende Hilfestellung gegeben, um wieder zur kontinuierlichen und erfolgreichen Arbeit zu motivieren.

Gleichzeitig bietet die Schule Schülerinnen und Schülern auch konkrete Hilfestellung an, das Lernen zu lernen.

3.3.1 Konzept Lernen lernen

Zur Stärkung der Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler dient zur Zeit ein Methodencurriculum für die Klassenstufen 5–10, das grundlegende Lern-, Arbeits- und Präsentationsmethoden auflistet, die in den verschiedenen Klassenstufen erlernt und angewendet werden sollen.

Für das achtjährige Gymnasium werden die Inhalte des Methodencurriculums fortlaufend neu strukturiert und überarbeitet. Ziel ist es, verbindliche und für die Klassenstufen einheitliche Methodenbausteine und Materialien zu entwickeln, die in festen Trainingseinheiten erlernt und im Fachunterricht angewendet und trainiert werden sollen.

3.3.2 Förderkonzept LRS

Entsprechend den Bestimmungen des „Erlasses „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie)“ vom 27. Juni 2008 unterrichten zurzeit drei Fachkräfte LRS alle anerkannten Legastheniker der Klassen 5–8.

Für interessierte Eltern der neuen 5. Klassen findet jeweils im Herbst ein Vortrag über den LRS-Erlass und seine schulische Umsetzung statt.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten gemäß Erlass in Kleingruppen bis höchstens zehn Teilnehmer je eine Wochenstunde Förderunterricht mit auf die Gruppe oder individuell abgestimmten Materialien. Ziel des Förderkonzeptes ist es, die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Zeit auf einen Leistungsstand zu bringen, der es Ihnen ermöglicht, dass sie den Notenschutz und die Ausgleichsmaßnahmen, wie im Erlass vorgesehen, nicht mehr in Anspruch zu nehmen müssen.

3.3.3 Weitere Förderkonzepte

Da in Zukunft alle Schülerinnen und Schüler zwei Fremdsprachen bis zum Abitur lernen müssen, wollen wir sogenannte „Aufzugskurse“ einführen: Den Schülerinnen und Schülern wird die Chance eingeräumt, mit Unterstützung von Fachlehrkräften entstandene Lücken aufzuarbeiten. Dabei werden bei den Schülerinnen und Schülern Eigenverantwortung und Engagement vorausgesetzt.

Für Schülerinnen und Schüler, die zum Beispiel zu Beginn eines neuen Schuljahres eine Prüfung machen müssen, um versetzt werden zu können, oder die gern etwas tun möchten, um in einem bestimmten Fach besser zu werden, haben wir eine sogenannte „Sommerschule“ eingerichtet: Oberstufenschülerinnen und -schüler bieten in der letzten Ferienwoche einen täglichen Kurs an, in dem Fachinhalte wiederholt und geübt werden. (Diese Kurse sind kostenpflichtig – wenn dies Schwierigkeiten bereiten sollte, kann man sich an unseren Förderverein wenden.)

Zudem gibt es eine „Mathewerkstatt“: Einmal in der Woche stellen sich hier Mathematiklehrkräfte und/ oder Oberstufenschülerinnen oder -schüler zur Verfügung, um aufgetauchte mathematische Fragen zu beantworten. Das heißt, hier kann man immer dann erscheinen, wenn man etwas nicht verstanden hat, eine regelmäßige Teilnahme wird nicht verlangt.

Vor dem schriftlichen Abitur wird – nach Absprache mit dem Kurslehrer/ der Kurslehrerin – an einem verabredeten Zeitpunkt eine Abitur-Probeklausur ins Netz gestellt. Die Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs können sich die Klausur zu Hause herunterladen und unter Abiturbedingungen (natürlich eigenverantwortlich!) bearbeiten. Am nächsten Tag besteht in der Schule die Gelegenheit, die Klausur mit seinem Lehrer/ seiner Lehrerin zu besprechen – Einlass dazu haben allerdings nur die, die eine bearbeitete Klausur vorweisen können. Also auch hier gilt: Eigeninitiative und Eigenaktivität zeigen!

Alle genannten Fördermaßnahmen können nur bei entsprechender Versorgung mit Lehrkräften konkretisiert werden – sie sollen nicht zu Lasten des „normalen“ Unterrichts eingeführt werden.

3.4 Eigenverantwortliches Lernen

Es ist uns wichtig, eigenverantwortliches Lernen durch regelmäßige fächerspezifische und Fächer verbindende Unterrichtsprojekte zu stärken. Vor diesem Hintergrund arbeiten die Lehrkräfte in Fach- und Klassenteamstrukturen zusammen, und bilden sich in diesen Bereichen fort. Die Fachkonferenzen entwickeln dafür Lernkompetenz fördernde Unterrichtskonzepte.

Die durchgeführten Projekte werden zentral dokumentiert und, soweit möglich, der Schulöffentlichkeit in geeigneter Weise präsentiert.

Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrer Entwicklung nach Möglichkeit aktiv an der Planung und Gestaltung des Unterrichts beteiligt und erhalten auch die Gelegenheit, Lernprozesse zunehmend selbständig zu organisieren.

In allen Fächern kommen moderne Medien zum Einsatz. In der Orientierungs- und Mittelstufe erwerben die Schülerinnen und Schüler einen schulinternen „Computerführerschein“ in drei Leistungsstufen.

3.5 Besondere Unterrichtsangebote

Unser Fremdsprachenunterricht: Wir bieten neben den „klassischen“ Fremdsprachen Englisch, Französisch und Latein mit Russisch als regulärer dritter Fremdsprache ab der 9. Klasse ein erweitertes Sprachenangebot. Im offenen Nachmittagsangebot können weitere Fremdsprachen erlernt werden, zurzeit gibt es Arbeitsgemeinschaften für die Sprachen Italienisch, Spanisch und Dänisch. Auch eine Plattdeutsch-AG bieten wir an

Das Gymnasium Kronwerk ist Referenzschule im Schulbegleitprojekt SINUS und koordiniert Sets der SINUS-Netzwerke in den Fächern Mathematik und in den Naturwissenschaften. Die stetige Weiterentwicklung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Set-Arbeit stellt sowohl eine inhaltliche als auch eine didaktisch-methodische Bereicherung unseres Unterrichts dar.

Die Schule bietet im Rahmen eines Wahlpflichtbereiches für die Klassenstufen 9 und 10 die Möglichkeit, anstelle einer dritten Fremdsprache das Fach MINT (Mathematik-Informatik-Naturwis­senschaft-Technik) zu wählen. Damit soll eine höhere Verbindlichkeit des Unterrichts erreicht werden, so dass einerseits die dritte Fremdsprache gestärkt und andererseits das mathematisch-technisch-naturwissenschaftliche Interesse gefördert wird.

Mit durchgängig drei Sportstunden in allen Jahrgängen der Unter- und Mittelstufe kommt dem Sportunterricht an unserer Schule besondere Bedeutung zu. Zwei dieser Sportstunden sind für alle fünften Klassen zwischen den Herbst- und Osterferien Schwimmunterricht. In den elften Klassen haben die Schülerinnen und Schüler ca. sechs Wochen lang Schwimmunterricht. Viele AGs im sportlichen Bereich belegen zudem die Wichtigkeit, die dieses Fach für uns hat.

Zur Förderung der handwerklichen Fähigkeiten wird Technisches und textiles Werken unterrichtet. Der Kunstunterricht hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert und wird, wenn irgend möglich, in allen Stufen erteilt (in der Profiloberstufe wird dieses Fach klassenübergreifend im Kurssystem angeboten).

Das Gymnasium Kronwerk gehört mit zu den ersten Gymnasien in Schleswig-Holstein, die das Darstellende Spiel – kurz DS genannt – als drittes musisches Wahlpflichtfach eingeführt haben. Das Fach erfreut sich großer Beliebtheit und wird von vielen Schülerinnen und Schülern gewählt. Darstellendes Spiel ist von den Unterrichtsformen und der Methodik sowie der Schüleraktivität her ein außergewöhnliches und im höchsten Maße ganzheitliches Fach. Es trägt besonders zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Es vermittelt Kompetenzen, die entscheidend sind für den beruflichen und lebensgestalterischen Erfolg eines Menschen, weil in diesem Fach die Kooperationsfähigkeit, die Kreativität, das problemlösende Denken, das Denken in Modellen und symbolischen Zusammenhängen zentrale Bedeutung haben. Die Schülerinnen und Schüler erforschen, deuten und reflektieren im DS-Unterricht ihr Verständnis von sich selbst und der Welt, in der sie leben. Mit den alljährlichen Aufführungen präsentieren sich die Schüler in der Schulöffentlichkeit und stellen sich einem gesellschaftlichen Diskurs.

4. Schulleben

4.1 Soziales Miteinander

Wir verstehen Schule als Lebensraum einer lebendigen Gemeinschaft aller am Schulleben beteiligten Personen, also Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern.

Die Angehörigen dieser Gemeinschaft gestalten den Lebensraum Schule mit Hilfe der unterschiedlichsten Engagements z. B. innerhalb der SV-Gremien, Arbeitsgemeinschaften, Fachschaften, innerhalb der Elternschaft, des Fördervereins, des Ehemaligenvereins. Darüber hinaus setzen sich aber auch engagierte Einzelpersonen für unsere Schule ein und bereichern unser Schulleben mit ihrem Einsatz.

Regelmäßig werden „Schülerstreitschlichter aus dem 8. Jahrgang ausgebildet, die selbständig Kon­flikte unter jüngeren Schülerinnen und Schülern lösen. Die Streitschlichter sind unparteiisch, sie bewerten die Aussagen der Konfliktparteien nicht, sondern unterstützen die Streitenden lediglich mit geeigneten Methoden, eigene Lösungen zu finden. Die Vereinbarungen werden schriftlich festgehalten. Die ausgebildeten Streitschlichter werden zudem als Paten der 5. Klassen eingesetzt, um diesen jüngsten Schulangehörigen den Start in unserer Schule zu erleichtern.

Wir bemühen uns um die Integration von Einwandererkindern. Wir bieten ihnen Respekt, Verständnis und Toleranz sowie Unterstützung bei schulischen Schwierigkeiten. Dabei erwarten wir, insbesondere auch von deren Eltern, die Akzeptanz unserer pädagogischen Ziele, der schulischen Regeln und Gepflogenheiten und die Bereitschaft zum konstruktiven Dialog.

4.2 Offene Ganztagsschule

Das Gymnasium Kronwerk ist eine offene Ganztagsschule. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler neben dem regulär am Nachmittag stattfindenden Unterricht die Möglichkeit haben, an der regelmäßigen Hausaufgabenbetreuung teilzunehmen sowie das vielfältige Nachmittagsangebot der AGs wahrzunehmen. Den Schülerinnen und Schülern stehen auch eine Unter-, Mittel- und Oberstufenbücherei zur Verfügung.

4.3 Gesundes Schulfrühstück

Seit mehr als zehn Jahren bieten ehrenamtlich engagierte Eltern den Schülerinnen und Schülern an vier Wochentagen (Montag bis Donnerstag) ein vielfältiges und gesundes Schulfrühstück zu taschengeldgerechten Preisen an. Sowie unsere räumlichen Bedingungen es zulassen, werden wir unseren Schülerinnen und Schülern mittags eine warme Mahlzeit anbieten.

4.4 Ehemalige, Elternfond und Förderverein

Ehemalige. Die Schule bietet den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten Orientierungshilfen bei der Berufsfindung. Sie pflegt über den „Verein der Ehemaligen den Kontakt zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern und unterstützt aktiv die Abiturientenjubiläen. Der „Verein der Ehemaligen“ unterstützt die Schule seinerseits auch finanziell bei einzelnen Projekten.

Elternfond. Durch den Elternfond unterstützen die Eltern der Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Kronwerk außerordentliche Anschaffungen und Aktivitäten (Unterrichtssoftware, Anschaffungen der Bücherkammer, Fachtage, Streitschlichterausbildung), die möglichst allen zu Gute kommen.

Förderverein. Auch der Förderverein unterstützt zahlreiche Aktivitäten und Anschaffungen, die unseren Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen.

Das Zusammenwirken dieser drei uns unterstützenden und fördernden Einrichtungen hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt – es sorgt einerseits für ein Zusammengehörigkeitsgefühl aller am Schulleben beteiligten Gruppen über die aktuelle, aktive Zugehörigkeit hinaus und hilft unserer Schule in Zeiten der chronischen Knappheit der öffentlichen Gelder ganz konkret bei materiellen Engpässen, wenn es um wünschenswerte Anschaffungen zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler geht.

4.5 Kommunikation

Das im zweijährigen Rhythmus erscheinende Jahrbuch, die Schulzeitung Kronwerker und unsere Homepage fördern die schulinterne Kommunikation, bieten Identifikationsmöglichkeiten und dienen der Außendarstellung der Schule.

In diesen Medien werden z. B. auch Projektarbeiten von Schülerinnen und Schülern dokumentiert und unterschiedliche Aspekte des Schullebens präsentiert. Regelmäßige Beiträge der Schulleitung im Kronwerker und auf der Homepage der Schule geben Informationen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, Organisation und Terminen des jeweiligen Halbjahres.

Zur Unterstützung der Unterrichtsarbeit und zur digitalen Kommunikation nutzen wir außerdem virtuelle Räume. Man erreicht sie über unsere Homepage. Auf der Startseite findet sich der entsprechende Link. Lehrerinnen und Lehrer haben die Möglichkeit, virtuelle Klassenzimmer einzurichten, zu denen nur die Mitglieder dieser Klasse Zugang haben. Man kann Unterrichtsmaterial hinterlegen, einen Klassenkalender führen und sich im so genannten Forum austauschen. Projekträume dürfen nicht nur vom Kollegium, sondern auch von Schülerinnen und Schülern eingerichtet werden, etwa für die gemeinsame Erarbeitung eines Referats. Auch unsere Eltern und zugehörige Vereine können sich derartige Projekträume zur Verbesserung und Vereinfachung der Kommunikation untereinander einrichten.

Zu aktuellen Themen (wie z. B. neue Verordnungen des Ministeriums) werden Informationsabende für Eltern veranstaltet.

Für die Eltern unserer 5. Klassen bieten wir Themenabende und für die Eltern besonders begabter Kinder einen Elterngesprächskreis an.

5. Außerschulische Begegnungen

Außerschulische Lernorte veranschaulichen unterrichtliche Inhalte und vermitteln praktische Erfahrungen. Außerschulische Unternehmungen stellen unmittelbare Unterrichtsbezüge her und werden Fächer verbindend angelegt. Sie sollen vernetztes Denken und nachhaltiges Lernen fördern.

5.1 Musische Aktivitäten (Chor, Orchester, Theater)

Mit den anspruchsvollen Aufführungen unserer ambitionierten „Theater-AGs und den traditionellen Konzerten der Fachschaft Musik und dem „Kronzert“, einem von Schülerinnen und Schülern organisierten Konzert, zu dem verschiedene, auch schuleigene Bands eingeladen werden, geben wir der Öffentlichkeit jährlich Einblicke in die vielfältigen musischen und darstellenden Aktivitäten unserer Schule.

Der Fachbereich Musik zeichnet sich neben dem abwechslungsreichen und auf Schüleraktivitäten ausgerichteten Unterricht durch eine Reihe jährlich wiederkehrender Veranstaltungen aus:

  • Es gibt zwei Konzertabende, im Sommer und im Herbst, bei denen sich die Chöre, die Bläser- AG und zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit Einzeldarbietungen präsentieren.
  • Im Frühjahr findet der schulinterne Musikwettbewerb statt, der Instrumentalisten und Sängerinnen und Sängern die Gelegenheit gibt, ihr Können zu zeigen.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich dabei durch besondere Leistungen qualifizieren, treten beim „Förderkonzert der Lions Clubs Rendsburg“ vor einem größeren Publikum im Sommer auf.
  • Schulveranstaltungen wie Sextanereinführung oder Abiturentlassungen werden von den Chören oder auch einzelnen Klassen musikalisch begleitet.
  • Zudem besteht eine Zusammenarbeit mit der Musikschule Taktlos unter dem Titel Apéritif Culturel.

Zurzeit gibt es am Gymnasium Kronwerk den Unterstufenchor, den Oberstufenchor, die Bläser-AG, einige Schülerbands und eine Lehrerband.

Seit über dreißig Jahren wird an unserer Schule in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (Unter-, Mittel- und Oberstufe) Theater gespielt. In dieser langen Zeit hat sich eine Tradition herausgebildet, die wesentlich zur Stärkung der Schulgemeinschaft beigetragen hat. Die Aufführungen werden über die enge Schulgemeinschaft hinaus von vielen Ehemaligen, aber auch von Rendsburgern besucht, die nicht unmittelbar etwas mit der Schule zu tun haben. Mit inzwischen dreizehn Teilnahmen an landes- bzw. bundesweiten Theaterfestivals haben die Theater-AGs den Namen der Schule weit über Rendsburgs Grenzen hinaus bekannt gemacht.

5.2 Schulpartnerschaften und Schüleraustausch

Das Gymnasium Kronwerk hat über viele Jahre nationale und internationale Schulpartnerschaften aufgebaut.

Internationale Erfahrungen und vor allem Einblicke in ausländische Schulwirklichkeit bietet seit Jahren unser „Schüleraustausch mit dem europäischen Ausland:

  • Frankreich : Lycée Théodore Deck in Guebwiller
  • Großbritannien: Ripley St.Thomas Church of England High School in Lancaster
  • Norwegen : Videregående Skole in Sandefjord

Durch die wechselseitige Unterbringung in Gastfamilien erleben die Schülerinnen und Schüler einen sehr persönlichen Zugang zu Lebensweisen unserer europäischen Nachbarn.

Seit dem Schuljahr 1997/ 98 nimmt das Gymnasium Kronwerk an dem von der europäischen Union geförderten Programm SOKRATES teil: für die allgemeinbildenden Schulen unter dem Namen Comenius bekannt (benannt nach dem großen böhmischen Pädagogen und Förderer der Volksbildung, Johann Amos Comenius).

Die Durchführung dieser internationalen Schulprojekte flankiert die bilaterale Zusammenarbeit des Gymnasium Kronwerk mit seinen Austauschschulen und erschließt Oberstufenschülerinnen und ‑schülern Einblicke in internationale, wissenschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen von jeweils mindestens drei Nationalitäten.

Die COMENIUS-Partnerschulen arbeiten an einem gemeinsamen Thema und tauschen bei ihren Projektzusammenkünften ihre erarbeiteten Resultate aus, die anschließend verglichen und diskutiert werden.

Im Laufe der Jahre haben wir schon mit Schulen aus England, Norwegen, Belgien, Polen, Slowenien, Spanien und Frankreich an ganz verschiedenen Themen gemeinsam gearbeitet.

Insbesondere das laufende Projektthema „Vom Stereotyp zu reflektierter Identitität“ ist dazu geeignet, den Anspruch unserer internationalen Partnerschaften zu unterstreichen. Durch die Bewusstmachung von Vorurteilen, Klischees und Stereotypen kann zu einem besseren gegenseitigen Verständnis der verschiedenen Nationalitäten, Kulturen und Mentalitäten beigetragen werden. Das Gymnasium Kronwerk bekennt sich zu seiner Weltoffenheit und Toleranz durch die Tatsache, dass solche internationalen Projekte zu einem festen Bestandteil seines Schullebens geworden sind. Sie fortzusetzen bedeutet einen Beitrag zu leisten zum gegenseitigen Verständnis der Menschen untereinander.

5.3 Klassen- und Studienfahrten

Klassen- und Studienfahrten sowie der Besuch außerschulischer Lernorte sind ein integrativer Bestandteil unseres pädagogischen Angebotes. Die Teilnahme daran ist für alle Schülerinnen und Schüler Pflicht. In finanziellen Härtefällen kann aus dem Sozialfonds der Schule ein Zuschuss zu den Reisekosten gewährt werden.

Die Klassenfahrten in Klasse 7 bzw. 8 und die Berlinfahrt in Klasse 10 werden in der Regel von den Klassenlehrerinnen und –lehrern inhaltlich konzipiert und organisiert, die Schülerinnen und Schüler werden altersgemäß an der Vor- und Nachbereitung beteiligt. Diese Fahrten und deren Ziele dienen wesentlich der Förderung der Klassengemeinschaft und der Vermittlung und Entwicklung sozialer, kultureller, bzw. politischer und interkultureller Kompetenzen und Interessen.

Die Teilnahme an Fahrten zu unseren Austauschschulen und im Rahmen des Latein-Unterrichts (Trierfahrten) ist freiwillig und abhängig von den zur Verfügung stehenden Plätzen.

Unsere Studienfahrten werden von Fachlehrkräften, Schülerinnen und Schülern geplant und durchgeführt. Diese Fahrten veranschaulichen und vertiefen im Unterricht behandelte Themen. Wegen ihrer besonderen inhaltlichen Problemstellungen werden sie eingehend im Unterricht vor- und nachbereitet. Dies erfolgt auch im Rahmen von Projekttagen. Während dieser Fahrten werden den Schülerinnen und Schülern kulturelle, sprachliche, wissenschaftliche, historische und geographische Besonderheiten eines Ortes oder einer Region zugänglich gemacht. Zusätzlich ermöglichen und fördern wir während der Studienfahrten die internationale Verständigung junger Menschen.

5.4 Begegnungen mit der Arbeitswelt

Im Rahmen einer praxisbezogenen Allgemeinbildung vermitteln wir ein wirklichkeitsnahes „Bild der Wirtschaft und Arbeitswelt. Die Teilnahme an den entsprechenden Veranstaltungen ist für alle Schülerinnen und Schüler Pflicht.

Mit den folgenden Firmen bzw. Institutionen bestehen Kooperationsvereinbarungen:

  • mit der Firma ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG, in deren Rahmen Betriebsbesichtigungen ermöglicht, unseren Schülerinnen und Schülern Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt werden und die uns fachlich beim WiPo-Unterricht unterstützen.
  • mit dem Unternehmensverband Mittelholstein
  • mit der Agentur für Arbeit (regelmäßige Abiturientenberatung und psychologischer Dienst mit studienfeldbezogenen Beratungstests)
  • unmittelbar vor dem Abschluss steht die Unterzeichnung einer Vertragspartnerschaft mit der Barmer Ersatzkasse.

Im 9. Jahrgang findet ein zweiwöchiges „Betriebspraktikum statt, das eine erste Orientierungshilfe für eine spätere Berufswahl bieten kann. Dazu gehören auch Besuche des Berufsinformationszen­trums (BIZ) und der Berufsinformationsbörsen.

Das „Wirtschaftspraktikum im 12. Jahrgang gibt einen anschaulichen Einblick in betriebswirtschaftliche Themen, ökonomische und technische Entwicklungen und Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Den gleichen Zielen dienen auch regelmäßige Vorträge von Praktikern aus der Wirtschaft sowie Betriebserkundungen.

Unternehmerische Erfahrungen werden in „WIWAG-Seminaren des Unternehmensverbandes simuliert, an denen wir regelmäßig teilnehmen.

An Fachtagen finden für unsere Schülerinnen und Schüler „Bewerbungstraining und Berufseignungstests statt.

5.5 Begegnungen mit Universitäten und Fachhochschulen

Die Teilnahme an Hochschulveranstaltungen erleichtert unseren Schülerinnen und Schülern den Übergang ins Studium. Durch Zusammenarbeit vor allem mit den Fachhochschulen Heide und Kiel, der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Universität Flensburg sowie der Abiturientenberatung des Arbeitsamtes vermitteln wir sehr konkrete Informationen zur Aufnahme eines Hochschulstudiums. Die Mitglieder unseres Ehemaligenvereins geben ergänzend regelmäßig authentische Berufserfahrungen von Akademikern weiter.

Unterrichtsbezogene Exkursionen führen regelmäßig zum Institut für Meereskunde in Kiel, mit dem auch ein Kooperationsvertrag besteht, zum Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg und zu Einrichtungen der genannten Universitäten. Unsere Zusammenarbeit mit der Initiative „Universität und Land“ der Christian-Albrechts-Universität Kiel bietet weitere Einblicke in Universitätsalltag und Forschung.

5.6 Kontakt zu anderen Schulen

Unsere Schule pflegt gute Kontakte zu den Grundschulen und zu den weiterführenden Schulen am Ort, mit denen wir im Rahmen der Orientierungsstufe zusammenarbeiten. Jährlich findet an unserer Schule ein Arbeitsgespräch mit Grund- und Realschulrektoren statt, um die wechselseitigen Anforderungen transparent zu machen und über anstehende Fragen zu sprechen. Die Lehrkräfte der ehemaligen 4. Grundschulklassen besuchen ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler in unseren 5. Klassen im Unterricht und tauschen sich mit unseren Lehrerinnen und Lehrern aus.

6. Ausbildung neuer Lehrerinnen und Lehrer

Unsere Schule nimmt ihre Verantwortung als Ausbildungsschule für junge Lehrkräfte ernst. Sie ist nicht nur Dienststelle, sondern der entscheidende Ort für die Referendarinnen und Referendare. Sie können bei uns erwarten, dass sie auf ein engagiertes und qualifiziertes Kollegium treffen, das sie auf der Basis freundlicher, kooperativer und sachlich gehaltvoller Zusammenarbeit in das Schulleben integriert. Wir versprechen uns von dieser Aufgabe nicht nur gut ausgebildete Lehrkräfte, sondern auch eine Belebung des didaktisch-pädagogischen Diskurses.

Die LehrerInnen im Vorbereitungsdienst werden von einem/er Ausbildungskoordinator/in über die fachspezifische  Betreuung durch die MentorenInnen hinausgehend unterstützt. Er hat bei regelmäßigen Kontakten eine beratende  Funktion für die ReferendareInnen und die MentorenInnen. Dies beinhaltet organisatorische Belange wie z.B. die Koordination der Hospitationstermine und  Modulbesuche an der Schule.  In einer Wochenstunde werden verschiedene Themen behandelt wie die Vorstellung der Schulleitungsmitglieder und deren Aufgabenfelder sowie für den Unterricht relevante Aspekte bezüglich der verschiedenen Klassenstufen. Dabei spielt der Austausch zwischen den Referendarinnen und Referendaren und den Kolleginnen und Kollegen eine zentrale Rolle.  Des Weiteren werden Inhalte aus den Modulen anhand schulspezifischer Beispiele vertieft und die Referendarinnen und Referendare bei der Vorbereitung ihres Examens betreut.