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Erlebnistage im Bayrischen Wald :

Skifahrt  2011

zusammengestellt von der 7d und der 7e

Es geht los!

Sonntagmorgen – 5.30 Uhr Bahnhof Rendsburg: zu sehen verschlafene Gesichter von  48 Schülern der Klassen 7d und 7e. Außerdem noch anwesend: Frau Wilk, Frau Kleinfeldt, Herr Rohrkamp-Stiller und Herr Busch sowie auch Frau Wilks Tochter Daniela.  Kaum dass alle Eltern verabschiedet waren, ging es dann auch schon zum Zug, der pünktlich um 5.56 Uhr eintraf. In Hamburg stiegen wir dann in den ICE und machten uns auf zu sechseinhalb Stunden Fahrt (8.03 – 14.31 Uhr) nach Passau. Auf dieser Fahrt machten wir es uns richtig bequem,  vertrieben uns die Zeit mit Musik, Zeitschriften, Büchern, Gesellschaftsspielen, Gesprächen oder ähnlichem, nur unterbrochen durch eine Sitzplatzwechselei, um alle Schüler in ein Abteil zu kriegen.

Obwohl wir Spaß hatten, waren wir dann doch froh, als wir in Passau ankamen und in den Bus stiegen, der uns zum Skiverleih brachte. Dort war dann auch schnell alles ausgeliehen und wir fuhren weiter zur Wolfsteiner Hütte. Hier bekamen wir noch kurz eine Einweisung und durften dann die Zimmer beziehen und uns einrichten. Die Zeit bis zum Abendessen hatten wir zur freien Verfügung. Nach den „ Hot Dogs“ kamen dann noch ein paar Ansagen der Lehrer. Danach machten wir eine Fackelwanderung über die Skipisten. Diese hätten die Lehrer aufgrund von Glätte und immer weniger brennender Fackeln fast abgebrochen. Aber zum Glück führten wir sie fort und hatten einen schönen ersten Abend.

(Charlotte K., 7e)

 1000 Skistiefel

Die Busfahrt führt uns über den Ort Freyung, wo wir mit Skimaterial ausgestattet werden. Bewaffnet mit unseren Skisocken (Handgepäck!), laufen wir zu Sport-Jakob zum Anpassen der Skischuhe.

„Größe?“, „40“, sage ich. Der Huber greift hinter sich ins Regal mit 1000 Skistiefeln, stellt ein Paar vor mir auf den Boden. „Rein und mit der Hacke aufschlagen!“ sagt er, schnallt mich fest und noch einen Zacken fester. Unvorstellbar mit diesen Monstern an den Füßen zu gehen, denke ich. “Drückt `was?“, „Hm“, ich will gerade ansetzen zu beschreiben, wo es eng ist – nämlich überall (!) – da sagt der Huber: “Passt schoa, gewöhnst dich dran!“  „Naja“, denke ich und schon ist der nächste dran. Ich trolle mich mit meinen Monstern zu den Helmen, dann durch ein Skispalier, kriege noch Skistöcke verpasst und begebe mich wieder zurück zum Bus. Nun kann`s losgehen!

 (Kl,7d)

Feuer und Flamme für den Fackellauf

Das  erhofften sich die Lehrer! Der eine Junge oder das andere Mädchen würden die Situation vielleicht etwas anders beschreiben:

Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, als wir nach dem Hot Dog-Essen am Sonntagabend erfuhren, dass wir noch eine Fackelwanderung machen müssen. Wir waren doch schon sooo erschöpft vom langen Tag!!! Die Lehrer sagten aber, dies sei ein Testlauf für unsere Skisachen (ob sie warm genug sind und so…) und außerdem würden wir doch mit brennender Fackel laufen!

Naja… mit Speck fängt man Mäuse!

Alle mussten mit! Jammern nutzte nichts! Immerhin hatten wir zig Stunden in Bahn und Bus gesessen und uns kaum bewegt. – Wir ergaben uns dem Schicksal, zogen unsere Skisachen und feste Schuhe (keine Ballerinas!) an und griffen eine Fackel, die wir anzünden durften.

Bei klirrender Kälte und auf glatt gefrorener Straße, die wir zunächst laufen mussten, startete die ganze Truppe  im Lichterschein der Fackeln zur Wanderung.

Herr Busch, der ortskundig war,  setzte sich mit einem Tross Begeisterter an die Spitze und gab ein zügiges Lauftempo vor. Die restlichen 40 Kinder taten sich schwer zu folgen.

Die Straße glich einer Eisbahn und … nahm kein Ende! „Wie lange noch?“ „Stunde!“, kam zur Antwort. Schließlich konnten wir rechts abbiegen in den Wald und im Schnee gehen, das war angenehmer! Der Ziehweg aber führte bergauf… Welche Anstrengungen sollten wir noch ertragen?! Die ersten ließen sich schon „völlig entkräftet“ am Wegesrand in den Schnee fallen! Nur die motivierenden Worte von Frau Kleinfeldt bewahrten diese Kinder vor dem Erfrieren…

Oben angekommen blickten wir hinab auf „unseren Haushang“ am Kirchenlift und auf das Dorf. Die Mehrzahl der  Fackeln waren nun schon erloschen und wer jetzt in der „Fastdunkelheit“ einen Blick an den Himmel warf, konnte ein Meer von Sternen entdecken…wunderschön! Die meisten von uns aber hatten dafür heute Abend keinen Sinn mehr.

Als es hieß, „Da unten ist unsere Hütte!“, gab es kein Halten. Wir sprangen, rollten und rutschten den Skihang abwärts, hatten richtig Spaß dabei und … verloren aus den Taschen Handy(!), Haarbürste, Asthmaspray, Bonbons, Handschuh, Packung Tempos. Der größte Schreck an diesem Abend fuhr wohl dem Handy-Besitzer in die Knochen…- Danke, Daniela und Frau Kleinfeldt, für den Lumpensammler!

Jetzt freuten wir uns nur noch auf eins – auf unsere Betten!

 (Kl,7d)

 

 

Ski heil und Kopf kaputt / Ski fahren – noch einmal bitte!

Putz und munter standen wir alle bereit, als es hieß „Ab zur Piste!“.  In den noch anfangs ungewohnten Skischuhen marschierten wir samt Skier und Skistöcke  zur nahe gelegenen Piste. (In dicken Wintersachen war es in der  warmen Wintersonne echt warm!).  Während die Fortgeschrittenen schon schnell und gut gelaunt die Pisten runter fuhren, übten wir Anfänger das Bremsen, wobei der ein oder andere auch Bekanntschaften mit Zäunen, Absperrungen und anderen Hindernissen machte. (Die standen auch echt ungünstig!!) Mit etwas Übung schafften die ersten es,  die kleine Babypiste ohne Stürze zu meistern.  Zusätzlich übten wir Kurven fahren, Piste hoch laufen (!) und die richtige Technik des Fahrens.  Die „fortgeschrittenen Anfänger“  versuchten es schon, die blaue, einfachste Piste herunter zu fahren – ganz langsam, aber sicher.  Wenn man oben stand,  sah die Piste total steil aus!  Doch nach ein paar Mal fahren  hatten  die meisten sehr viel Spaß daran.  Schnell und kontrolliert ließen  sie den Skiern freien Lauf.  Die, die kein großes Anfängerglück besaßen, übten weiterhin am „Babylift“  auf dem  Ende der Piste.  Schon bald  fuhren viele auf der roten, mittelschweren Piste.  Als Luxus besaß die rote einen bequemen, dennoch sehr langsamen Sessellift. Auf der steileren Piste machte das Skifahren erst richtig Spaß!  Endlich hatte man das Gefühl  richtig (!) Ski zu fahren!  Mit unseren Lehrern und Skilehrern übten wir weiterhin fleißig. Und schon  bald konnten wir parallel fahren, parallel bremsen, schneller fahren, nur noch leichte Schlangenlinien fahren und, und, und… !  Und auch die schwarze Piste blieb nicht unentdeckt.  Das letzte Stück durften wir auf Schuss (schnell, ohne zu bremsen) runter fahren!  Im Allgemeinen hatte das wunderschöne Skigebiet wohl allen gefallen.    Fast alle sind von nun an Ski begeistert!

(Laura Pinunski, 7d)

 

Lift fahren – für manche wohl nicht ganz so leicht

Schlepplift fahren – eigentlich doch ganz leicht…oder nicht? Es sah doch immer so leicht aus! Einfach rein, ziehen lassen, und wieder raus. Mehr war das ja auch gar nicht! Trotzdem flogen viele unzählige Mal aus dem Schlepplift.  Mal überkreuzten sich die Skier, manchmal war man abgelenkt und  verlor das Gleichgewicht..! „Liftkönige“, die gab es auch!  Eine Skigruppe von Frau Wilk war auf   einer einfachen flachen, jedoch sehr langen Piste.  Während oben   manche schon warteten,  kamen andere mit sehr viel Verspätung oben an. „ Was war los ?!“ …“ 2 Mal aus dem Lift gefallen.“ 

 Der Sessellift hat den Vorteil, dass man einfach nur drin sitzen muss und (zum Glück!)  gesichert war. (Der Sessellift ist aber auch extrem langsam – klarer Nachteil!).   Am Ende der Woche jedoch, konnten alle  Lift fahren – ohne Stürze!!

Laura Pinunski, 7d)

 

Messer , Gabel und Nutella: Küchendienst und „Eier aufbrechen“

Am Anfang war das Leichteste das Frühstück. Jeder bekam seine Aufgabe: Tassen, Messer und Teller aufdecken und für Brötchen, Butter und Nutella sorgen. Alles war soweit OK. Aber das dicke Ende kam nach dem Frühstück. Ganz viel Geschirr abspülen. Aber als wir endlich fertig waren, freuten wir uns. Anders beim Abendessen. Das hat nämlich richtig Spaß gemacht, obwohl wir unter Zeitdruck waren. Jeder bekam eine Aufgabe und die Lehrer halfen uns beim Kochen. Am besten war das „Eier  aufbrechen“ für die Spiegeleier zum Leberkäse. Das Spülen war jetzt auch OK. Alles in allem: Es hat viel Spaß gemacht!

(Tolgahan, 7e)

 Küchendienst mit „ Pink Panther“

Diejenigen, die noch nicht auf Skifahrt in Mitterfirmiansreut waren oder deren Erinnerungen schon verblasst sind,  werden sich fragen: „ Warum Pink Panther?“ Ich kann nur sagen, „ Pink Panther“ hat uns eine Menge Arbeit abgenommen; er hat unser Geschirr gespült!!! … und deshalb war er unser Freund! Das Kochen mussten wir aber selbst übernehmen. Heißt so viel wie: Jeden Tag durften sich 4-5 Leute aus beiden Klassen mit den Tücken einer Großküche herumschlagen. Und ich gestehe, das Kochen nach Rezept für 53 (!!!) Leute hat stellenweise weniger geklappt. Aber zu unserer Verteidigung wäre zu sagen, wer kann schon so viel Hackfleischsoße oder Gemüse kochen? Doch trotz so manchen Essens, das noch nicht ganz gar war und vertauschter Zucker- und Salzstreuer, sowie auch des Resteessens am letzten Tag:  Wir leben alle noch. Ganz so schlimm kann es dann wohl doch nicht gewesen sein!

Ach, übrigens der Geschirrspüler hieß wirklich Pink Panther, obwohl er nicht pink war (Charlotte K., 7e)

 

Reinigung auf bayrisch: Reschtmüll mit Simone

Ein Highlight während des Aufenthalts in der Wolfsteiner Hütte war die Müllkontrollaktion mit der netten Simone. Zweimal kam dieses fröhliche junge Mädchen abends zu uns, um mit einer auserlesenen Truppe den bereits sortierten Müll des Hauses noch einmal nachzusortieren. Wir hatten uns wirklich Mühe gegeben bei der Zuordnung des Mülls in die Behälter und alles ordentlich sortiert! So dachten wir! Der gesamte Müll aus der Küche (!) und von unseren Zimmern (!) wurde in den Keller gebracht und auf dem Flur ausgekippt. Wirklich!  Freudig (vergleiche die Fotos!) sortierten die Auserwählten unseren Müll nach und entdeckten viele, viele fehlerhafte Zuordnungen in den Müllsäcken! (Wer kann denn auch schon  die diversen Süßigkeitsverpackungen mit schleichendem Übergang von Hartplaschtik zu Weichplaschtik unterscheiden und korrekt zuordnen? Wo gehört Styropor, Kaugummi usw. hin? Zum Reschtmüll?)

Danke, Simone! Wir haben eine Menge dazu gelernt!

(Kl,7d)

 

Putzis BoogyWoogy

Viel Spaß hatten auch die täglich wechselnden Putzteams der Sanitärräume! (Die Kommentare sparen wir uns hier!) Ausgestattet mit dem passenden Equipment wie Gummihandschuhe, Lappen und Klobürste machten sie sich eifrig an die Arbeit…und tanzten ihren BoogyWoogy vor und in den Toilettenräumen! Besonders ein Team steigerte sich zu einer perfekten Performance – besser hätte man es nicht machen können, Mädels! Die Gruppe dankt es euch!

(Kl, 7d)

 Um 10.00 Uhr ging’s dann endlich auf die Piste. Nach nur einem Tag waren die meisten schon so weit, dass sie mit dem Schlepplift fahren durften. Die Gruppe, die vorher schon Ski fahren konnte, kundschaftete inzwischen bereits die steileren Pisten aus. Nach zwei Stunden Skifahren war dann Mittagspause angesagt. Anschließend standen alle wieder auf Skiern, um weitere zwei Stunden bergab zu pflügen oder sogar zu carven.  Nachdem um 15.00 Uhr alle erschöpft, aber stolz zur Hütte zurückgekommen waren, hatten wir bis um 18.45 Uhr Freizeit, bis es dann endlich Spaghetti Bolognese gab. Nach dem Abendessen hatten wir wieder Zeit für uns, bis schließlich um 22.00 Uhr alle in die Betten mussten.

Bad Boy- Bad Girl- Performance at night 

Was haben wir nach 22.00 Uhr gemacht? Dies ist wahrscheinlich die Frage, die sich die Lehrer stellen, die um 22.00 Uhr noch einmal ihre Runde drehten. Die meisten von uns lagen gelangweilt im Dunkeln und redeten mit den anderen. Aber in meinem Zimmer war das überhaupt nicht so. Hier wurde wild herumgetanzt und gesungen. Jeden Abend gab es eine Performance des von Alli und mir selbst komponierten Songs “Bad Boy – Bad Girl“. Dazu sangen wir und hüpften durchs Zimmer. Wir sahen so komisch aus, dass alle einen Lachflash bekamen.

(Pauline und Alexandra, 7e)

 „Ski fahren – noch einmal bitte!“, da spricht Laura wohl allen aus dem Herzen!