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Bericht über die Skifahrt 2019

Die Klassenfahrt der siebten Klassen ging, wie in den vorherigen Jahren auch, in das tiefe Bayern an die tschechische Grenze nach Mitterfirmiansreuth. Die Klassen 7b und 7c starteten als erstes aus dem Jahrgang. Zu unserem Ziel fuhren wir mit zwei Zügen. Die Fahrten waren zwar vergleichsweise kurz, haben aber trotzdem sehr viel Kraft geraubt. In den Zügen ging es, bis auf den Wettstreit um die ständig besetzten Toiletten, wenig turbulent zu. Nachdem die Reise quer durch Deutschland überstanden war, stiegen wir in einen Bus um. Dieser fuhr uns durch ganz Passau zu einem Skiverleih, wo wir alle die nötige Ausrüstung für die nächsten vier Tage bekamen. Endlich ging dann die Busfahrt weiter. Dies waren die letzten Kilometer bis zu der Wolfsteiner Hütte, unserer Unterkunft. Langsam merkte man, wie sich die gesamte Umgebung veränderte. Je höher wir mit dem Bus fuhren, umso mehr Schnee lag auf den Wegen. Als unser Bus hielt, luden wir all die Skiausrüstung aus dem Bus und anschließend dann auch unser persönliches Gepäck. In der Unterkunft wurden wir sofort herzlich in Empfang genommen. Uns wurden die Wasch- , Heiz- und Essräume vorgestellt und zuguterletzt dann auch die Zimmer. Das war wohl für jeden bestimmt das Spanndenste am ersten Tag. Die Schüler hatten alle etwas Zeit bekommen, um sich ihre Zimmer einzurichten, während der bereits eingeteilte Küchendienst sich um das wohlverdiente Abendessen kümmerte. Während des Essens wurden wir alle mit dem ´Mörderspiel´ vertraut gemacht. Alle spielten mit, sogar die Lehrer und Betreuer vor Ort. Nach dem Essen war auch schon der erste Tag vorüber. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück sofort auf die Piste. Wir alle waren in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt, wobei die fünfte Gruppe aus erfahrenen Schülern bestand. Der Rest musste erst einmal die Grundlagen von den Skilehrern beigebracht bekommen. Stück für Stück tasteten sich die einzelnen Gruppen voran. Langsam, aber sicher lernte jeder von uns das Skifahren auf den einzelnen Pisten. Schon am zweiten Tag wurde mir klar, dass es wirklich mehr Spaß machte als gedacht. Zwar war der Anfang sehr stressig und anstrengend, aber es hat Spaß gemacht. Einige der Schüler gingen morgens nach dem Frühstück zu einem kleinen Einkaufsladen, wo sie sich mit allem möglichen Krimskrams eindeckten. Am dritten Skitag ging es deutlich schneller zu als die Tage davor. Wir fuhren immer steilere Pisten auf höheren Bergen, was manchmal auch ziemlich beängstigend war. Neben dem kleinen und dem großen Schlepplift sind wir auch den bekannteren Sessellift gefahren. Alle Liftarten führten durch sehr schönes Gelände in den Bergen. Von den Pisten aus hatte man meist auch eine wirklich wunderschöne Landschaft vor sich. Auf einer Piste konnte man sogar die Alpen aus der Ferne sehen. Den vierten Skitag hat wirklich jeder sehr genossen, und alle haben großen Spaß gehabt. Leider mussten wir am Nachmittag auch schon unsere Sachen packen. Es war wirklich schade den Gedanken im Kopf zu haben, dass all diese gute und auch irgendwie familliäre Atmosphäre so schnell schon vorbei war. Als die Koffer gepackt waren, ging es nach dem Abendessen nach unten in den Sockenraum, um bei der Putzparty mitzumachen. Dies war eine Party, die sich einzig und allein um das Aufpeppen des Hauses drehte. So brachten wir das Haus wieder in seinen Normalzustand zurück. Spät abends ging es dann auch ins Bett. Schließlich mussten wir am nächsten Morgen früh aufstehen, um unseren Bus nach Hause zu bekommen. Und so war es auch. Morgens um sieben Uhr wurden wir ziemlich plötzlich mit lauter Musik geweckt. Die letzten Kontrollen der Zimmer waren vorüber und wir luden all unser Gepäck in den großen Bus. Ab da begann wohl die längste gemeinsame Fahrt. Volle 12 Stunden lang saßen wir im Bus zurück nach Rendsburg. Abends gegen sieben Uhr kamen wir auch schon wieder an der Schule an. Die Klassenfahrt kann uns allen also hoffentlich gut im Gedächtnis bleiben. Es war echt sehr schön. Danke an alle.

Bericht über die Klassenfahrt der siebten Klassen 2019 nach Bayern. Geschrieben von: Milana Redel, 7c

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