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Der 13. Jahrgang tauschte für eine Woche  Schulbank gegen große, weite Welt, um sich zu Themen der jeweiligen Klassenprofile anschaulich und vertiefend zu informieren. So machte sich 13a auf den Weg nach Frankreich, um Sprach- und Landeskenntnisse speziell zu Paris  anzuwenden und zu erweitern.

13b nahm denselben Weg und wandelte in Verdun schwerpunktmäßig auf den Spuren der deutsch-französischen Geschichte zu dem Thema „Erster Weltkrieg “, in Paris auf den Pfaden der  Französischen Revolution und Napoleon sowie in Versailles auf den Spuren des Absolutismus.

Klasse 13c hat nach Besuch Amsterdams von Harlingen aus das Wattenmeer um die westfriesischen Inseln Terscheling und Vlieland sowie das Ijsselmeer mit einem Traditionssegler befahren und dabei naturwissenschaftliche Experimente durchgeführt.

 

Studienfahrt der 13a: Auf nach Verdun und Paris!

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Endlich war es soweit – wir tauschten für eine Woche die Schulbank gegen die große weite Welt ein, um uns zu Themen unseres sprachlichen Profils anschaulich und vertiefend zu informieren. So machten wir uns auf den Weg nach Frankreich, um unsere Sprach- und Landeskenntnisse speziell zu Paris  anzuwenden und zu erweitern und gleichzeitig in Verdun Abiturvorbereitungen für Geschichte zu treffen.

Montag: Auf den Spuren des Ersten Weltkriegs in Verdun

Um 10 Uhr begann unsere Busrundfahrt über die Schlachtfelder. Wir wurden von einem deutschsprachigen Reiseführer begleitet.

Zuerst sahen wir nur Bunker, Laufgräben und den zerklüfteten Boden. Dann fuhren wir zum Beinhaus von Douaumont, wo 16.000 Kreuze für gefallene französische Soldaten stehen. Die Anzahl war überwältigend! In dem Beinhaus befinden sich nicht identifizierte Leichen. Vor dem Gebäude fand auch der Händedruck zwischen Kohl und Mitterand statt, der den Beginn der Aussöhnung zwischen den ehemals verfeindeten Nationen Deutschland und Frankreich markiert. Inzwischen steht dieses Beinhaus für die Aussöhnung innerhalb der europäischen Gemeinschaft.

Anschließend fuhren wir zum Fort de Douaumont. Unser Reiseführer zeigte uns das Gebäude und erläuterte dort stattgefundene Ereignisse, die schwierige Lebenssituation der Soldaten und die Bedeutung des Forts. Die Atmosphäre dort war sehr bedrückend und die Führung interessant.

Wir besuchten eine Stelle, wo sich vor dem Krieg ein Dorf befand und nun nur noch eine Kapelle als Mahnmal steht. Daraufhin fuhren wir wieder in die Stadt zurück und besuchten die Zitadelle. Diese war im Krieg eine unterirdische Stadt, heute kann man dort bei einer Fahrt mit einem Elektrokarren eine Dokumentation des damaligen Lebens während des Krieges im Dunkeln sehen.

Nach diesem beängstigenden Erlebnis hatten wir die Möglichkeit, eine Lidl-Filiale zu besuchen und dann ging es zum Abendessen ins „Poivre rouge“. (Anke und Jessica)

Dienstag: Auf den Spuren der Soldaten auf  den Schlachtfeldern von Verdun und unsere erste Begegnung mit Paris
 Am Dienstag fuhren wir nach dem Frühstück mit unserem Bus wieder in die Innenstadt Verduns und holten unseren Reiseführer ab. Danach ging es weiter zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges. Beim Beinhaus hielt der Bus an und wir begaben uns auf einen zweistündigen Spaziergang durch die angrenzenden Wälder. Währenddessen schauten wir uns verschiedene kleine Denkmäler, die häufig von Angehörigen gestiftet wurden, und die Unterstände der Soldaten an, die von dem unwirtlichen Leben und den schwierigen Bedingungen des Landgewinns bzw. der Landverteidigung zeugten. Außerdem waren wir in einem Bunker. Wir spazierten über sehr schlammigen Boden und mussten viel klettern, weshalb einige, inklusive Frau Ahlmann-Eltze, auch mal ausrutschten.
Danach ging es mit dem Bus weiter nach Paris. Nachdem die Zimmer nach unserer Aufforderung nochmal geputzt wurden und wir sie eingerichtet hatten, fuhren wir mit der Metro zum Hôtel de Ville. Von dort aus schauten wir uns kurz die Seine an und gingen zu unserem Abendessen im Flunch, ein Restaurant mit Beilagen-Buffet,  das direkt neben dem Centre Pompidou liegt.
Nach einem leckeren Abendessen spazierten wir weiter zum Tour Montparnasse, dem angeblich hässlichsten Turm der Welt. Wir düsten mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas, in dem Herr Reuter noch einige Messungen für seinen Unterricht durchführte, auf die Aussichtsplattform des Turms und konnten ganz Paris bei Nacht überblicken. Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis schlichen wir an den Ratten vorbei in unser Hotel. (Tami, Rouven, Paulina)

Mittwoch – Pariser Impressionen

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Mittwoch klingelte der Wecker um 7:15 Uhr. Die erste Nacht in Paris war doch nicht so schlimm, wie es der erste Eindruck vermuten ließ. Beim Frühstück gab es das gewohnte Croissant mit Nutella – auch wenn man darauf manchmal etwas warten musste. Anschließend machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zur Opéra Bastille, um unsere Stadtrundfahrt durch Paris zu starten. Unsere dort zugestiegene Reisebegleitung, alias Hildegard, entpuppte sich aufgrund ihrer außergewöhnlichen Erzähltechnik als  lebendiges Navigationssystem, führte uns sicher zu allen Sehenswürdigkeiten, wie dem Invalidendom, dem Place de la Concorde, dem Louvre und vielen anderen. Der Höhepunkt der Rundfahrt war sicherlich der Stopp am Eiffelturm, an dem wir das Klassenfoto mit unserem selbstgestalteten Studienfahrt-Shirt erfolgreich knipsen konnten, obwohl uns die penetranten Straßenverkäufer funkelnde Mini-Eiffeltürme andrehen wollten.

Nach der Stadtrundfahrt besuchten wir die Sainte-Chapelle, nachdem wir einige Zeit damit verbrachten, den Sicherheitsbeamten zu erklären, warum Michael eine Bastelschere durch die Sicherheitskontrolle  schleusen wollte. Wir trennten uns dann von der anderen Klasse und führten eine kurze Besichtigung der Kathedrale Notre-Dame und der Ile-Saint-Louis durch, wo wir infolge einer Racheaktion Opfer eines Eiswürfelangriffs wurden (Ja, ihr lest richtig). Mit der Métro ging es weiter nach Montmartre, wo wir sowohl einen Blick auf die Basilika Sacré-Coeur als auch über die gesamte Stadt werfen konnten. Die Aussicht war umwerfend. Wir schauten kurz in die Basilika und wanderten daraufhin zum Place du Tertre, ein kleiner Platz, auf dem viele Künstler Portraits zeichnen. Unsere Freizeit nutzen wir, um uns die Gegend genauer anzuschauen und vor dem Abendessen beim „Flunch“ setzen wir uns vor das Centre Pompidou, um dort einige Straßenkünstler zu betrachten. Dass es nach dem Essen im Hotel zu einigen Regelverstößen kam, lassen wir an dieser Stelle unkommentiert, da es ausschließlich die andere Klasse betraf. (Marcel, Tony, Mario )

 

Donnerstag: Euro-Disney oder Versailles

Magic everywhere!
Endlich war der Tag gekommen, auf den sich alle von uns am meisten gefreut hatten: Disneyland! Pünktlich zur Eröffnung des 32km von Paris entfernten Parks standen wir in der Schlange und konnten nach nur kurzer Wartezeit hineingehen. Dort erblickten wir als erstes das traumhafte Cinderella-Schloss im Zentrum des Parks. Dann ging es sofort zur Achterbahn „Space Mountain“, in der wir alle zusammen die Fahrt sehr genossen haben.  Nach einigen weiteren Adrenalinkicks in verschiedenen Attraktionen (Laser Tag, Geisterhaus, Piratenfahrt…) legten wir einen Stopp bei einer der zahlreichen Imbissbuden ein. Dort haben wir den Cheeseburger für 7€ verspeist und Captain Jack Sparrow wünschte uns einen Guten Appetit. Auf ein Foto konnten wir natürlich nicht verzichten.
Nachdem fast alle gesättigt waren, begaben wir uns ins Labyrinth von Alice im Wunderland, wo wir etwas länger als erwartet den Ausgang suchten.  Den Ausblick über den Park von Alices Schloss aus war faszinierend. Danach ritten Rouven, Tony, Irina, Jana, Tami und Lea auf den Pferden in einem Karussell, wobei Rouven zu seinem Verdruss als größter von uns das kleinste Pony erwischte.
Nach einem Rendezvous mit Micky Maus war die Disneyparade der krönende Abschluss des Tages. Erschöpft aber glücklich mit leeren Geldbeuteln und vielen Kuscheltieren in der Hand ging es zum Abendessen im „Flunch“. Anschließend schliefen wir glücklich und mit der Melodie der Disneyparade im Ohr ein. „Magic everywhere“! (Jana, Lea und Irina)

Einige jedoch hatten sich vor der Fahrt entschieden, auf so viel „magic“  und Konsum zu verzichten und mit der 13b nach Versailles zu fahren, um sich dort das Schloss anzusehen. Wir wurden in der ersten Etage des Palastes herumgeführt und schauten uns die königlichen Gemächer an. Anschließend gingen wir hinaus, um den Garten zu erkunden, welcher auf Grund seiner enormen Größe eher den Namen „gestaltete Landschaft“ verdient hätte.

Als nächstes fuhren wir mit der Metro zurück nach Paris ins musée Grevin und schauten uns die dortigen Wachsfiguren an. Neben verschiedenen Berühmtheiten der Neuzeit wie Elton John, Louis Armstrong, Ghandi, Phil Collins oder Einstein wurden auch Ereignisse der Geschichte dargestellt, insbesondere natürlich der französischen, beispielsweise Szenen mit Marie Antoinette und Napoléon Bonaparte. Abschließend sind fuhren wir hoch nach  Sacré- Coeur, um den Ausblick von dort auf Paris zu genießen.

Am Freitag fuhren wir wieder zusammen mit der 13b zum Louvre, da der Rest unserer Klasse zu dieser Zeit das musée Grevin besichtigte. Wir hielten ins den ganzen Vormittag in der riesigen Ausstellung auf, dessen für uns alle Highlight natürlich die Mona Lisa war. Anschließend hatten wir Freizeit und trafen uns gegen Mittag mit unserer Klasse wieder vorm Eingang des musée d’Orsay. (Tjorben)

Freitag – Museen

Ohje, Freitag der 13.! Das konnte eigentlich nichts Gutes heißen. Nach dem Frühstück, wie gewohnt bestehend aus Orangensaft und Croissants mit süßem Aufstrich, ging es mit der Métro zum Musée Grevin. Dies ist ein Wachsfigurenmuseum in der Innenstadt von Paris. Wir wurden mit einer Lichter- und Tonshow begrüßt und anschließend begann die Ausstellung. Die ersten Figuren waren ausschließlich französische Berühmtheiten, die uns nicht bekannt waren; meinte es Freitag der 13. also doch nicht gut mit uns? Doch dann auf einmal bekannte Gesichter! Von Ludwig XIV. bis Lady Gaga, die Prominenz aus den unterschiedlichsten Bereichen konnten wir bestaunen. Wir wurden zu Paparazzi und es entstanden viele Schnappschüsse.

Auch das Musée d’Orsay wurde nicht ausgelassen. Zu sehen gab es über 4000 Kunstwerke von namenhaften Künstlern wie zum Beispiel Van Gogh. Das Gebäude war früher ein Bahnhof und wurde zu dem Museum umgebaut. Die riesigen Sitzgelegenheiten waren äußerst verlockend für den einen oder anderen, so dass diese manchmal den Kunstwerken vorgezogen wurden.

Die Freizeit kam auch nicht zu kurz. Einige Zeit nutzten wir für einen gemeinsamen und auch recht teuren Besuch in einem Café. Die Cola gab’s schon für 5,20€, „das ist schaiße, aber was soll’s, Paris ist nur einmal im Jahr!“. Die restliche Zeit war jedem selbst überlassen. Einige nutzten diese, um im riesigen Supermarkt einzukaufen, andere wiederum statteten dem Invalidendom noch einen Besuch ab, um den riesigen Sarg von dem doch eigentlich so kleinen Napoleon betrachten zu können.

Wie jeden Abend in Paris, ging es zum Flunch-Restaurant zum Abendessen. Das Hacksteak war leider ein wenig zu roh, Freitag der 13. hatte uns wohl wieder eingeholt. Doch das wurde wieder wettgemacht durch den Besuch des Eiffelturms im Dunkeln. Wir konnten das Wahrzeichen von Paris mit glitzernden Lichtern betrachten und ein letztes Mal schöne Erinnerungsfotos schießen. Wer einen Schlüsselanhänger in Eiffelturm-Form kaufen wollte, konnte dies in Massen, nächstes Mal einfach einen Kölner Dom zum Tauschen mitbringen;-). (Mara und Nele)

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