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Exkursion des 11. Jahrgangs  zur Veranstaltung der Fachhochschule Westküste in Heide –  „Studieren lohnt sich“

In der Oberstufe beginnen die Gedanken an die Zukunft: Was kommt nach dem Abitur? Ausbildung, Studium, Auslandsjahr? Am 5. September ging es deshalb mit dem Bus für den gesamten 11. Jahrgang an die Fachhochschule Westküste Heide zu der Schülerinformationsveranstaltung „Studieren lohnt sich“, die auch von der Bundesagentur für Arbeit Jahr für Jahr mitorganisiert wird.
Neben ca. 1500 anderen Schülern aus ganz Schleswig-Holstein konnten die Kronwerker ab 9 Uhr in drei Zeitabschnitten drei verschiedene Vorlesungen auswählen, je nachdem, wofür sie sich interessierten. Angeboten wurden nicht nur Vorstellungen für einige Studiengänge wie z.B. Wirtschaftspsychologie, Medizin, Psychologie oder Mathematik, sondern auch allgemeine Informationen wie z.B. zu Numerus Clausus, dualen Studiengängen, Studienfinanzierungen usw. Insgesamt konnten die Schüler zwischen 60 drei für sie interessant klingende Vorträge auswählen.

Nach dem Ankommen mit dem Bus wurde dann der Raum gesucht, in dem die favorisierte Vorlesung stattfinden sollte. An dieser Stelle merkten viele der Schüler erst, dass sich das Zurechtfinden in der Fachhochschule als schwieriger erwies als zunächst gedacht. Während der Vorlesungen konnten die Schüler dann sehr viel Wissenswertes erfahren. In der Vorlesung „Nach dem Abitur ins europäische Ausland“ zum Beispiel wurden viele Möglichkeiten genannt, nach dem Abitur Auslandserfahrungen auf der ganzen Welt zu sammeln und, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu erfahren, über seriöse Organisationen informiert.
Besonderen Anklang fand auch die Vorlesung über Journalistik: Ein Journalist klärte über die verschiedenen Wege in den Journalismus auf, nannte Berufsvoraussetzungen und Berufschancen und beantwortete geduldig die Fragen der neugierigen Schüler. Für solche, die den Weg des Journalisten eventuell in der Zukunft einschlagen wollen, war dies sehr interessant und zudem eine große Hilfe.

Vielen Schülerinnen und Schülern war es vorher nicht bewusst, dass man von Grund auf verschiedene Studiengänge anschließend miteinander kombinieren und seine Chancen in Zukunft steigern kann. In der Vorlesung über die Geschichte der Wikinger wurde den Anwesenden gegen Ende mitgeteilt, dass man, nach Wunsch und Interesse, Geschichte und beispielsweise Journalistik verbinden könnte. Sinn der Sache? Wer sich entscheidet, Journalist zu werden, hat sich in der Regel für einen schweren, jedoch nicht aussichtslosen Weg entschlossen. Verbindet man das eine mit dem anderen hat man größere Opportunitäten, um für den kulturellen Teil einer Zeitung zu schreiben.

Am Ende des Ausflugs sah man im Bus viele erschöpfte, aber auch glückliche Jugendliche, die sich angeregt unterhielten. Die Exkursion war für viele sehr informativ und hat jedem einen kleinen Einblick in die Berufswelt ermöglicht.