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Einmal mit einem Handball-Profi vom THW trainieren. Knapp 60 Schüler des Kronwerk-Gymnasiums haben sich an diesem Dienstag diesen Traum erfüllt.

Nach dem Training ringen sich die Schüler des Kronwerk-Gymnasiums um THW-Spieler Patrick Wiencek. Jeder will ein Autogramm.

 Nach dem Training ringen sich die Schüler des Kronwerk-Gymnasiums um THW-Spieler Patrick Wiencek. Jeder will ein Autogramm.

 

Rendsburg. Der THW-Spieler Patrick Wiencek besuchte den Sportunterricht der Schule. Das Gymnasium hatte das gemeinsame Training bei dem Wettbewerb „THW macht Schule“ gewonnen. Mit einem selbstgedrehten Video überzeugte die Handball-AG der Schule die Jury.

Welche Schuhgröße oder welchen Schulabschluss er habe, wie er Profi geworden sei – es war wie bei einem Kreuzverhör, dem sich Patrick Wiencek geduldig stellte. Schließlich hatten die Schüler auch vorher ebenso diszipliniert seine Übungen mitgemacht und sich so die Autogramm-Stunde danach hart verdient.

An vier Stationen testen die Schüler ihre sportlichen Fähigkeiten. Ein Geschicklichkeits-Parcours, Koordinationsübungen und natürlich auch Würfe auf das Tor gehörten zum Programm. Ein Treffer gegen den Handballprofi als Torhüter war für viele ein großes Erfolgserlebnis. Wollte es mit dem Wurf nicht klappen, stand Kreisläufer Wiencek mit Tipps zur Seite.

Die Schule sei froh über den Besuch von Nationalspieler Wiencek und seiner Trainer-Truppe, sagt Sportlehrer Martin Schopf. Gerade erst im letzten Jahr habe die Schule die Handball-AG ins Leben gerufen. Da komme die Unterstützung durch den Profi genau richtig.

Auch die Leiter der AG, Mathis Stangier und Christopher Sawitzki, profitierten. Die beiden Schüler des zwölften Jahrgangs trainieren die jüngeren Mitschüler nach dem Unterricht. „Die ein oder andere Übung haben wir uns schon abgeguckt“, erzählte Christopher.

Für viele der Schüler bleibt die Trainingseinheit mit dem THW-Spieler eine bleibende Erinnerung. Jeder wollte sich seinen persönlichen Fanartikel sichern. Patrick Wiencek unterschrieb Schuhe, T-Shirts, Bälle und alles andere, was nicht niet- und nagelfest war.

© Malte Kühl