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Auf den Spuren der Römer

Wir Lateiner können leider keinen Austausch anbieten, unsere schöne Sprache wird ja in keinem Land mehr gesprochen, aber wir können in eine römische Stadt fahren. Na ja, genau genommen in eine ehemalige römische Stadt, nämlich nach Trier.

Trier brüstet sich nicht nur damit, die älteste Stadt Deutschlands zu sein (gegründet von den Römern am Ende des 1. Jahrhunderts vor Christus). In Trier residierten darüber hinaus im 4. Jahrhundert die weströmischen Kaiser (der bekannteste ist Konstantin der Große) und das hat Spuren hinterlassen, die man bis heute bewundern kann.

So gibt es in Trier unter anderem zu besichtigen

– ein gut erhaltenes Amphitheater, wo blutige Gladiatorenkämpfe, Hinrichtungen und Tierhetzen stattfanden

– insgesamt drei Thermenkomplexe, wo sich die Bewohner in Warm-, Lau- und Kaltbädern vergnügten

– eine gewaltige Kaiserhalle, die sog. Konstantinsbasilika (heute eine Kirche), wo die römischen Kaiser Gesandtschaften empfingen und große Feste feierten

– den riesigen Dom, erbaut in der Spätantike auf einer kaiserlichen Palastanlage

– ein gewaltiges römisches Stadttor, die Porta Nigra, das den Eingang in die Stadt schützte

Die Fachschaft Latein führt seit zehn Jahren eine Studienfahrt „Auf den Spuren der Römer“ nach Trier durch. Teilnehmen können alle Lateinschülerinnen und -schüler des 10. Jahrgangs. Dabei spielt es keine Rolle, ob Latein als 2. oder 3. Fremdsprache gelernt wird. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt und freiwillig.

Frank Schwieger

 

 

Die Porta Nigra, ein ehemaliges römisches Stadttor

 

 

 

Das Amphitheater in Trier