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Besuch der Orientierungsstufe im Hamburger Schauspielhaus bei der „Unendlichen Geschichte“

Anfang Dezember war es wieder soweit: Die gesamte Orientierungsstufe machte sich – passend zum Nikolaustag – in Begleitung ihrer Deutsch- und Klassenlehrer und Paten mit 180 Personen auf nach Hamburg zu unserer traditionellen Fahrt ins Weihnachtsmärchen. Diesmal stand „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende auf dem Programm, laut Ankündigung ein Familienstück für Kinder ab 10 Jahren.

Die Hauptfigur, Bastian Balthasar Bux landet auf der Flucht vor seinen Mitschülern im Antiquariat von Karl Konrad Koreander. Wie zufällig stößt er dort auf ein Buch, das ihn magisch anzieht und ihn in das Land Phantasièn entführt. Dort leben lauter Phantasiegestalten mit ebenso phantasievollen Namen wie der Jäger Atréju (das andere Ich Bastians, wie dieser feststellen muss), die kindliche Kaiserin, die Kröte Morla, der Glücksdrache Fuchur und der böse Werwolf. Die Bewohner Phantasièns sind auf der Flucht vor einem mysteriösen Nichts, das ihr Land stückweise verschlingt. Seite um Seite gerät Bastian bei seiner Lektüre tiefer in den Sog der unendlichen Geschichte, bis er erkennt, dass er selbst aufgerufen ist, Atréju und der kindlichen Kaiserin zu helfen. Er muss sich entscheiden, ob er der eigenen Fantasie vertraut oder doch nur ein Spinner, ein Fantast ist. Bis er die kindliche Kaiserin und damit das Reich der Phantasie gerettet hat, muss er mit Atréju einige Abenteuer gemeinsam bestehen. Am Ende entlässt uns das Stück mit der Lehre „Tu, was DU willst“.

Michael Ende, ein beliebter Kinder- und Jugendbuchautor, hat mit „Momo“ und den Figuren der „Unendlichen Geschichte“ phantasievolle Gegenentwürfe zu unserer rational geprägten Welt geschaffen, in der Zeit, Kindheit, Freundschaft und natürlich Phantasie eine wichtige Rolle spielen.

Gebannt verfolgten die Kinder das Spektakel mit seinen vielfältigen Schauspielern, beeindruckenden Bühnenbildern, tollen Bühneneffekten, individuell gestalteten Kostümen, spannungssteigernden Handlungselementen und ebenso lustigen wie akrobatischen Einlagen und schwärmten noch am nächsten Tag von diesem tollen Ereignis.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an unseren Förderverein, der dieses Ereignis wieder großzügig unterstützt und damit einen erlebnisreichen Tag ermöglicht hat.

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