Logo Rendsburg Logo Logo

Velkommen til Danmark

Grenen
Unendlich viel Sand
Augen leuchten,
Steine zerbröckeln.
Eine Welle aus Deutschland
rollt heran.
Die deutsche Welle
mit Leben gefüllt
trifft die dänische,
die ihr freudig entgegenbrüllt.

Himmelen er blå
På Grenen kan man stå
In Skagen kann man sehen
wie Skagerrak und Kattegat zueinander gehen
Ein bisschen Dänisch og en smute tysk
Sa bliver det ikke nerre jysk.

 

Taler du dansk?

Diese Frage mussten die 14 Schülerinnen und Schüler aus dem Q1-Jahrgang vor Antritt unserer Reise zu unserem Austauschpartner, der Katedralskolen in Aalborg, zunächst überwiegend mit „nej“ beantworten – aber das sollte sich ändern.

Zum dritten Mal brachen wir mit einer motivierten Schülergruppe auf, um Aalborg kennenzulernen. Uns erwartete wieder ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm: Zunächst lernten wir die Schule in kleinen Gruppen kennen, und die Dänen stellten uns voller Stolz ihre technisch top ausgestatteten Räumlichkeiten und die Klassenräume und Flure vor, die mit tollen Kunstwerken, antiken Büsten und modernen, im Kunstunterricht erstellten Produkten belebten waren. Anschließend tauten wir beim Bowlen und dem sich anschließenden sehr reichhaltigen Buffet noch weiter auf und freuten uns auf einen ruhigen Abend in unseren neuen Familien.

Am nächsten Tag vertieften wir unsere Kenntnisse über die DDR und deren „Geisterstädte“ als Sprech- und Sprachpartner im Deutsch-Leistungskurs, wo wir in deutsch-dänischen Tandems Texte und Bilder erarbeiteten. Danach wurde es richtig anspruchsvoll:  Lasse, unser dänischer Partnerlehrer, brachte uns die Grundkenntnisse des Dänischen bei – jetzt können wir uns und andere vorstellen, Wörter buchstabieren und alle Zahlen richtig anwenden, soweit man das nach atemberaubender Erarbeitung von Lektion 1 („Dänisch für Anfänger“) beurteilen kann.  Nachmittags waren wir während  einer Stadtführung zu einem offiziellen Empfang in das Aalborger Rathaus eingeladen, wo wir uns aufwärmen und stärken konnten. Und abends gab es ein abwechslungsreiches Konzert der Big-Band der Katedralskolen, eines Flensburger sowie eines weiteren dänischen Gymnasiums, wo sogar die Siegerin des X-Faktor-Talentwettbewerbs auftrat. Am Mittwoch ging es zur Nordküste Dänemarks in die Dünen von Rubjerg Knude , ins Oceanarium und zum Zusammenfluss von Nord- und Ostsee in Grenen, wo zwei Mutige sich barfuß ins 4-5 Grad kalte Wasser wagten – einen Fuß in der Nordsee, den anderen in der Ostsee. Am Donnerstag besichtigten wir das Musikkens hus und hatten das Glück, einer Probe unter dem bekannten Dirigenten Hans Graf lauschen zu können. Anschließend ging es zur individuellen Stadterkundung der ökonomischen Schönheiten Aalborgs. Abends wurden wir von unseren Austauschpartnern mit dänischen Spezialitäten versorgt, bevor die letzte Nacht in den Familien anbrach. Nach einem Besuch des sehr modernen und interessanten Kunstmuseums (während dessen sich mehrfach die Frage aufdrängte: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ bzw. die Einschätzung aufkam, so etwas könne man ja wohl selber auch) ging es Freitagmittag nach fünf erfüllten Tagen zurück nach Hause.

Uns alle hat neben dem tollen Programm die nette und offene Atmosphäre in Familie und Schule und die unkomplizierte und zugewandte Art unserer Gastgeber, deren gute und sehr gute Deutschkenntnisse uns das Einleben sehr leicht gemacht haben,  ebenso wie die Gelassenheit und der partnerschaftliche Umgang von Lehrern und Schülern und vor allem der selbstverständliche Einsatz von Computern im Unterricht sehr beeindruckt. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch Ende Mai und hoffen, dass dieser Teil ebenso harmonisch verläuft wie der erste.

Hinterlasse eine Antwort