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Begabtenförderung: Die Arbeiten der diesjährigen Enrichment-Kurse der drei Rendsburger Gymnasien wurden am Freitag, dem 8. Juni 2012,  ab 17.00 Uhr unseren Eltern, Kursteilnehmern sowie Interessierten vorgestellt. Bei dieser inzwischen schon traditionellen Veranstaltung des Enrichmentverbundes Rendsburg waren wir wieder zu Gast bei unserem Sponsor “Stiftung der Sparkasse Mittelholstein”, Röhlingsplatz 1, in Rendsburg. Besucher hatten dort Gelegenheit, Einblicke in die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zu gewinnen.

Die jeweiligen Kursleiterinnen, aber vor allem die jungen Kursteilnehmerinnen und – teilnehmer präsentierten sehr engagiert  ihre Arbeiten bzw. Ergebnisse.

Die folgenden Enrichment-Kurse stellten sich vor:

–  “Wir programmieren Computerspiele” (Kursleiterin Frau Fey)

– “Bilder von Tieren” (Kursleiterin Frau Zarenkov)

– “Mach doch Theater” – kreatives Impro-Theater (Kursleiterin Frau Order)

– “(Fast) alles, was Schülern Recht ist” / Einführung in Grundgedanken des Rechtsstaates (Kursleiterin Frau Wegener)

 

Die Kursleiterinnen und Kursleiter händigten an diesem Abend die Zertifikate aus, und die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer konnten zur Kursarbeit befragt werden.

Wir freuten uns über das rege Interesse an unserer Begabtenförderung im Enrichment-Verbund der Rendsburger Gymnasien!

Bettina Lorenzen (Hela)                                   Ulrike Nordmann(Herder)                                Rainer Rosenthal (Kronwerk)

 

Im Folgenden einige fotografische Impressionen des Enrichment-Abends:

Die jungen PC-Spiele-Designer mit ihrer Kursleiterin Frau Fey

Herr Teucher, Vorsitzender der Stiftung Sparkasse Mittelholstein,unserem Sponsor, bei der Eröffnungsrede

 

 

 

 

Kunstprojekt von Frau Zarenkov "Bilder von Tieren"

 

"Impro-Theater" unter der Leitung von Frau Order

 

 

 

 

 

 

 

 

Übergabe der Zertifikate für das Kunstprojekt durch Frau Zarenkov

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Beispiel

für erfolgreiches Enrichment am Gymnasium Kronwerk:

Nach seinem großen Erfolg mit dem 1. Platz in der Gruppe “Schüler” beim bundesweiten Wettbewerb “Schüler experimentieren” wurde Pascal Huber aus der Klasse 7d  nun auch Landessieger! Wir gratulieren dem jungen Forscher herzlich!

Drei Mädchen und ein Junge aus der Klasse 7 d unserer Schule hattenist Landessieger sich erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb “Jugend experimentiert” beteiligt.

Unter fast hundert jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus  Schleswig-Holstein sowie  deutschen Schulen in Skandinavien präsentierten unsere Kronwerker ihre Projektergebnisse im bundesweiten Wettbewerb.  Nicht nur Eltern der Wettbewerbsteilnehmer, sondern viele weitere Besucher informierten sich in Kiel auf der Veranstaltung  zum Wettbewerbsabschluss über die vielfältige Themen, mit denen sich diese Nachwuchsforscher lange und intensiv beschäftigt hatten.

 

Milena-Marie, Merret, Natahalie und Pascal

Pascal Huber aus der Klasse 7 d hat als Wettbewerbsbeitrag eine computergestützte Müllsortierungshilfe entwicklet. Beim Landesvergleich “Jugend experimentiert”  erzielte er mit diesem erfolgreichen Projekt den 1. Platz in der Gruppe “Schüler“. Pascal wurde anschließend im März 2012 sogar Landessieger in diesem Wettbewerb.

Pascal nutzt für das von ihm eigenständig entwickelte Müllerkennungs-System vorhandene Strichcodes  auf den Warenpackungen: Mit einer von ihm  selbst programmierten Software erkennt der Scanner statt des Preises nun die Müllart. Auf dem Monitor erscheinen in Folge  Symbole, die unterschiedliche Müllarten eindeutig differenzieren. Für Verpackungen ohne eine Codierung erfasst Pascals System die Müllart mit selbst fixierten Strichkombinationen.

Aber erfolgreiches Forschen ist natürlich nicht nur “Jungensache”:

Erfolgreich mit einem eigenen Projekt waren in diesem Jugend-Forscher-Wettbewerb  nämlich auch unsere drei Schülerinnen aus der selben Klasse  

Milena-Marie Brauer, Merreth Schulz, Nathalie Szarafinski (7 d).

Die zwölf und dreizehn Jahre alten Mädchen aus der Mittelstufe  erforschten, warum der Mensch im Verhältnis zu seiner Körpergröße nicht soviel tragen kann wie  Ameisen. Diese biologische Fragestellung  “Tragkraft der Wirbelsäule” untersuchten  sie eigenständig .

Milena-Marie Brauer, Merreth Schulz und Nathalie Szarafinski kam diese Projekt-Idee bei einem gemeinsamen Waldspaziergang. Merrit dazu: “Wir sahen Ameisen, die recht große Stöcke trugen, und wir wollten herausfinden, warum eigentlich Menschen nicht so viel tragen können.”

Im Internet und Büchern suchten die drei Mädchen nach klärenden Informationen zu diesem Phänomen.  Ihr Recherche-Ergebnis fasst Nathalie zusammen: “Das Problem ist die Wirbelsäule des Menschen: Auf ihr lastet der  Druck beim Lastentragen. Aus diesem Grund kann ein Mensch nur etwa das Zweifache seines Gewichtes tragen.” Die wirbellose Ameise schafft aber mehr als das Hundertfache ihres Eigengewichts”, ergänzt Milena-Marie. Vier Monate arbeiteten die Schülerinnen eigenständig an diesem interessanten Biologie-Projekt. Leider schafften die drei Mädchen im Gegensatz zu Paskal trotz ihrer Mühe keine Plazierung im diesjährigen Wettbewerb.

Alle drei lassen sich in ihrem Forscherdrang aber  keineswegs aufhalten:  Im nächsten Jahr wollen Milena-Marie, Merreth und Nathalie genauso wie  Paskal wieder mit einem neuen Thema am Wettbewerb “Jugend forscht” teilnehmen.

Wir anderen Kronwerker drücken ihnen dafür natürlich die Daumen! Außerdem hoffen wir, dass sich andere junge Forscherpersönlichkeiten unserer Schule vom Erfolg der diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb “Jugend forscht” vielleicht inspirieren lassen.

 

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