Austausch mit der Katedral-Skolen in Aalborg

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 Unser Austausch mit der Katedral-Skolen in Aalborg - Ein voller Erfolg!

In der Woche nach den Osterferien gab es endlich wieder einen Austausch mit unserer dänischen Partnerschule in Dänemark!

Zimmer geputzt und aufgeräumt, Pizza als Willlkommensmahlzeit bestellt – voller Vorfreude erwarteten 9 Schülerinnen und Schüler aus der Q1 ihre 12 Gäste, und dann? Kein Zug weit und breit auf dem Rendsburger Bahnhof! Mit zwei Stunden Verspätung trafen unsere Dänen endlich ein, und sofort gab es ein großes Hallo, denn man hatte über die sozialen Medien bereits Kontakt und freute sich darauf, die Partner nun in echt zu sehen und näher kennenzulernen.

Nach dem verpatzten Auftakt konnte alles nur besser werden und wurde es auch. Zunächst gab es einen Imbiss in der Schule und einen kleinen Rundgang, bevor einige sich sportlich in der Turnhalle betätigten und viel Spaß miteinander hatten. Abends wurden in den Familien zum Teil Gesellschaftsspiele gespielt, um den Dänen einen Einblick ins Familienleben zu bieten.

Am nächsten Tag stand Deutschunterricht auf dem Plan, bevor wir uns mittels einer Geocaching-Tour auf die Spuren der deutsch-dänischen Vergangenheit in Rendsburg machten. Dabei lernten sowohl unsere Gäste als auch wir einiges Neues über unsere Stadt. Abends traf sich die gesamte Gruppe (ohne Lehrer!) zu einem ausgelassenen Abend mit gemeinsamem Essen und vielen Gesprächen auf Deutsch, Englisch und Dänisch. Am Mittwoch brachen wir dann auf nach Hamburg, wo wir zunächst das Rathaus, die Speicherstadt und den Michel erkundeten, bevor wir von der Elbphilharmonie den Ausblick über den Hafen genossen. Trotz unerwarteter Kälte war die Stimmung gut und das Interesse groß; einige waren sogar noch bereit, einen Rundgang durch das Schanzenviertel und St. Pauli zu unternehmen. Donnerstag gab es ein „zweigeteiltes“ Projekt: 1. Wie „tickt“ ihr? Wie „ticken“ wir? Warum seid ihr Dänen das zweitglücklichste Volk auf der Welt und wir nur 16.? 2. Kriege und ihre Folgen am Beispiel des Filmes „Im Westen nichts Neues“ (Fassung von 1930 und 2022).  Die kleine Geschichtsexkursion wurde durch einen ausgiebigen Besuch im Rendsburger Stadtmuseum abgerundet. Hier wurden In einem kleinen Wettkampf auf dem Ergometer nochmal die Kräfte gemessen, bevor es weiterging zum Kanal (Eisessen!) und zur Schwebefähre, die ausnahmsweise sogar funktionierte. Abends saßen wir bei munteren Gesprächen, leckerem Essen und den Fotos der letzten Tage gemütlich beisammen und ließen den Austausch ausklingen, bevor unsere Dänen am Freitag früh um 7 Uhr wieder gen Heimat aufbrachen.

Es war toll, mit wie viel Engagement unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch deren Eltern dabei waren, um den Dänen einen unvergesslichen Aufenthalt bei uns zu ermöglichen. Beeindruckend war auch, dass es immer international gemischte Gruppen gab, die sich etwas zu erzählen hatten. So kommunikativ erfolgreich ist kaum ein vorhergehender Austausch verlaufen. Auf die Frage, welche neuen Wörter die Dänen bei uns gelernt haben, fielen Ausdrücke wie „Klimakleber“, „let’s fetz“, „gemütlich“ und „schnacken“ – eine schöne Auswahl, die das Leben in dieser Woche widerspiegelt.

Jetzt freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch im September in Aalborg, da werden wir sicher ebenfalls viel Neues sehen und erleben und erfahren, was „hygge“ bedeutet.